Warum Infrastrukturausbau Kümmerer braucht
Im Infrastrukturausbau ist derzeit viel in Bewegung – die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit sind eng mit dem Ausbau und der Modernisierung unserer Infrastruktur verbunden.
In der öffentlichen Wahrnehmung dominieren jedoch häufig die negativen Schlagzeilen: Bauverzögerungen, Kostenüberschreitungen oder Qualitätsmängel stehen im Vordergrund.
Dabei gibt es zahlreiche erfolgreiche Infrastrukturprojekte – auch im Ahrtal. Diese finden in der Öffentlichkeit jedoch oft wenig Beachtung.
Ein häufiger Fehler besteht darin, ein Projekt, das zu 90 % erfolgreich ist, allein an seinen wenigen Schwächen zu messen. Dieses Phänomen ist auch als Perfektionismusfalle bekannt und hat tiefere kulturelle Ursachen.
Was erfolgreiche Infrastrukturprojekte gemeinsam haben, ist ein bemerkenswertes Muster: Hinter jedem gelungenen Projekt steht ein Mensch, der sich kümmert – ein echter Kümmerer oder eine Kümmerin.
Diese Menschen übernehmen Verantwortung weit über ihre formalen Zuständigkeiten hinaus. Sie erkennen Konflikte frühzeitig und handeln, bevor aus kleinen Problemen große werden. Sie "treten kleine Flammen aus", bevor sie sich zu Bränden entwickeln. Sie sind oft starke Kommunikatoren, identifizieren sich mit dem Projektziel und empfinden Sinn und Freude an ihrer Arbeit – insbesondere am Nutzen, den das Projekt für andere stiftet.
Öffentliches Bauen braucht dringend mehr Kümmerer. Wir haben das Glück, einige davon in unserem eigenen Team zu haben. Auch bei unseren langjährigen Kunden erleben wir dieses Engagement immer wieder.
Wir sprechen viel mit unseren jungen Mitarbeitenden, Geschäftspartnern und Auftraggebern über "echte Kümmerer" – und wir sind überzeugt: Es lohnt sich.
Ihr und euer
Markus Becker