DIN SPEC 91419: Damit das Wissen um den Tiefbau nicht länger ein schwarzes Loch bleibt

Kanalrohre, Stromleitungen, Telefon- oder Glasfaserkabel, dazu noch die Gasversorgung: Trotz sorgfältiger Leitungsdokumentationen der einzelnen Netzeigentümer ist es bei Tiefbauarbeiten nie wirklich gewiss, auf was die Baggerschaufel stößt.

 

Auch historisch bedingt kommen etliche technische Sachverhalte erst nach Öffnen der Baugrube ans Tageslicht. Damit die unterirdische Infrastruktur nicht länger ein schwarzes Loch bleibt, hat ein Konsortium rund um die

Berthold Becker GmbH mit der DIN SPEC 91419 ein Standardformat zur Dokumentation von Tiefbauarbeiten entwickelt.

 

„Zukunftsfähige Infrastruktur wird nur geschaffen, wenn wir das persönliche lokale Wissen von Tiefbauakteuren nicht mehr verlieren, sondern langfristig sichern und teilen.

 

Die DIN SPEC 91419 liefert hierfür erstmalig einen wertvollen Standard“, umschreibt Geschäftsführer Markus Becker die Grundidee.

Seit über 50 Jahren sind wir in kommunale Infrastrukturprojekte eingebunden, beraten, planen und überwachen die Bauausführung.

 

Die eigenen Projekte sind damit bestens dokumentiert.

 

Nun soll dieses Wissen noch umfangreicher dokumentiert und auf Plattformen gebündelt zur Verfügung gestellt werden.

 

Zwar gibt es bereits einige solcher Plattformen – eine dieser Plattformen, das Fachportal localexpert24,

betreiben wir sogar selbst – doch waren bisher keine Standards definiert, in welcher Form und in welchen Formaten das Wissen dort zur Verfügung gestellt wird. Das wird nun durch die DIN SPEC 19419 ermöglicht.

 

Die DIN SPEC ist erhältlich unter dem folgenden Link: https://www.beuth.de/de/technische-regel/din-spec-91419/319460003.