Innovationen im Bereich ZUSAMMENARBEITEN

„Das haben wir schon immer so gemacht”, „Das müssen wir so machen, ein Argument dazu kennen wir nicht” sind die absoluten Killersätze für jegliche Freude am Projekt.

 

Wir brauchen im Bereich der Bauabwicklung neue Leistungen und Methoden, um gesamtwirtschaftlich und zukunftsfähig Infrastruktur zu schaffen und zu erhalten.

 

Es bestehen genug Rahmenbedingungen, gesetzliche, fachtechnische

Vorgaben, die ein Projekt aufblasen und zu den bekannten Engpässen in der Umsetzung führen.

 

In Forschungsarbeiten – zuletzt von der Forschungsinitiative ZukunftBau wird jetzt nach Wegen für die „Optimierung der Initiierung komplexer Bauvorhaben” gesucht.

 

Kernaussage ist unter anderem, die Komplexität werde maßgeblich von „menschlichen Faktoren in sozialen Systemen” beeinflusst.

Ferner brauchen wir viel mehr Leistungsinnovationen im Bereich „Zusammenarbeiten” als in den technischen Spezifikationen.

 

Wir können jetzt darüber auch wieder theoretische Abhandlungen schreiben. Diese werden auch nur abgelegt.

 

Wir brauchen Muster, Piloten, mit denen wir diese neuen Formen der Zusammenarbeit üben.

 

Hier müssen alle zukünftigen Prüfer der Maßnahme mit eingebunden werden.

Es darf nicht sein, dass wir etwas fertig Gebautes dann auf Perfektion prüfen und es damit kaputt machen.

 

Erfolgreiche Infrastrukturprojekte – ohne Rechtsstreitigkeiten und Qualitätsthemen – entstehen durch Infrastrukturmannschaften.

 

Wir müssen in Deutschland nochmal neu lernen, zusammenzuarbeiten.

 

Ich freue mich immer wieder, wenn ich erleben darf, dass es trotz aller Anforderungen klappen kann.

 

Ihr
Markus Becker

 

Foto: fotolia #215424731