Keine Angst vor Korrekturen!

“Warum korrigieren wir so ungern? Weil wir jede Korrektur als Planungsfehler interpretieren!”

 

Dieses Zitat aus einem Hörbuch hat mich über die Jahreswende aufhorchen lassen.

 

Ja, das kennen wir auch im kommunalen Tiefbau, nur nichts korrigieren, es könnte einem falsch ausgelegt werden.

Dieser völlig falsche Ansatz wird eigentlich umso deutlicher, wenn man sich das Tagesgeschäft auf der Baustelle einmal genauer ansieht.

 

Jeden Tag passen wir die Planung an die Örtlichkeiten an, denn “Die Wahrheit liegt oft nur vor der Baggerschaufel!” wie ich gerne sage.

 

Wir korrigieren jeden Tag.

Der amerikanische Präsident Eisenhower sagte einmal: „Pläne sind nichts. Planen ist alles!”.

 

Denn es kommt auf das wiederholte Weiterplanen an, nicht auf einen starren Plan.

 

Wir müssen die Notwendigkeit von wiederholtem Weiterplanen und Korrigieren offener kommunizieren. Nur so erhalten wir mehr Akzeptanz für unsere Infrastrukturprojekte.

Die Fähigkeit zur Kurskorrektur stellt einen zentralen Bedarf für die Infrastrukturprojekte der Zukunft dar.

 

Nur mit dieser Fähigkeit sorgen wir für zukunftsfähige Infrastruktur.

 

Viel Erfolg!
Ihr Markus Becker

Foto: fotolia #124837533