Außengebietsentwässerung

In welchem Zustand ist Ihre Außengebietsentwässerung?

 

Eine Frage, die aus meiner Beobachtung Viele nur unvollständig oder für Teile beantworten können.

 

„Bei den letzten Starkregenereignissen haben wir da und da stark nachgearbeitet.”

„Und bei denen, wo bisher nichts passiert ist?” „Da schauen wir sporadisch nach…”

 

Oft ist bekannt, dass finanzielle oder personelle Ressourcen fehlen, um die technischen Systeme (wie z. B. Gräben, Gewässer oder Kanäle) leistungsfähig zu halten.

Einzelinteressen können auch der Grund sein, dass in einem Außengebiet eine mangelhafte Situation in Kauf genommen wird.

 

Volkswirtschaftlich eine Katastrophe. Wie kommen wir aus dem Dilemma?

 

Meine Antwort: Sichtbarkeit und Klarheit schaffen!

 

Zeigen Sie, wieviele Außengebiete in Ihrer Gebietskörperschaft zu bearbeiten sind (die Zahl ist nur einmal zu ermitteln)!

 

Bewerten Sie jedes Außengebiet mit einer Ampel!

Die Farben können wie folgt interpretiert werden:

 

Grün: Nach der Bewertung von Fachleuten und Fachbehörden ist in diesem Außengebiet alles optimiert.

 

Das heißt nicht, dass jedes Starkregenereignis schadlos abgeführt wird, aber es ist zu einem gemeinsam erarbeiteten Optimum geführt.

Die Erhaltung dieses Optimums ist durch ausreichend Maßnahmen abgesichert.

 

Gelb: Bei diesem Außengebiet finden Veränderungen statt, hier ist eine Neubewertung oder Erstbewertung noch notwendig.

Rot: Hier sind Defizite bekannt, notwendige Maßnahmen wurden noch nicht durchgeführt. Größere Schäden sind nicht auszuschließen.

 

Die Ampel erzeugt auch wieder Reaktionen aus Anliegerschaft oder Kommunalpolitik.

 

Es besteht aber dann eine klare Messgröße, um langfristig ein volkswirtschaftliches Optimum zu schaffen.

 

Wir werden den Ansatz weiterverfolgen und berichten.

 

Ihr
Markus Becker