Kreuzung von klassifizierten Straßen

Mitarbeiter der Berthold Becker GmbH trafen am 08.12.2015 Herrn Fritz auf der Masterstraßenmeisterei Sinzig zum gegenseitigen Kennenlernen und erhielten wichtige Informationen zu Genehmigungen „Kreuzung von klassifizierten Straßen“.

Hieraus ergaben sich folgende 10 wichtige Punkte: 

 

  • Der Genehmigungsantrag ist immer vom jeweiligen Leitungsträger zu stellen.
  • In dem Genehmigungs-
    antrag muss klar beschrieben werden, zwischen welchen zwei 

Knotenpunkten und bei welcher Station die Straße betroffen ist sowie ob es sich um eine Querung oder einen Längsverlauf handelt.

 

  • Die Scheitelüberdeckung der neu verlegten Leitung muss in Fahrbahn und Bankett mindestens 1,20 m betragen, im Seitenstreifen ab einem Abstand zur Straße von > 1,50 m sind 0,80 m ausreichend.
  • In der Genehmigung wird die Belastungsklasse festgelegt (der Begriff Bauklasse ist veraltet).

Kontrollprüfungen werden auf stark befahrenen und bei größeren Grabenbreiten (> 1,0 m) durchgeführt und sind sonst einzelfallabhängig.

 

  • Trassenabweichungen sind vor der Ausführung mit dem LBM abzustimmen.
  • Eine offene Bauweise wird bei neuen Straßendecken (4 – 5 Jahre) nicht genehmigt.
  • Verantwortliche Personen sind Herr Fritz (Sinzig), Herr Rockenfelder (Kruft) sowie Herr Nelles (Adenau).

  • Bauverbotszonen für oberirdische Anlagen betragen 20 m bei Bundesstraßen und 15 m bei allen anderen Straßen.
  • Einmündungen von Ortsstraßen auf klassifizierte Straßen sind vom LBM Cochem-Koblenz genehmigen zu lassen.
  • Der LBM ist über die Fertigstellung einer Maßnahme zu informieren. Über die Erfordernis einer örtlichen Abnahme entscheidet der LBM.