Strategische Führung und echte Projektsteuerung dringend benötigt!

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Die Gesellschaft verändert sich – die Arbeitswelt auch!

 

Das hat vielfältige Auswirkungen auf unsere Infrastruktur.

 

Konnten wir in den letzten Jahrzehnten eine stark zunehmende Spezialisierung erkennen, so wird jetzt doch immer mehr Akteuren klar, dass hierdurch sicher nicht eine optimale Bewirtschaftung unserer Infrastruktur erfolgen kann.

 

Die Spezialisierung hat in den ersten Jahrzehnten natürlich eine Qualitätssteigerung und letztendlich Wohlstand mit erzeugt – siehe die Verbesserung in der Abwassertechnik, die zu sauberen Gewässern geführt hat.

 

Oder die großen Sprünge in der

Trinkwasserversorgung.

 

Die Aufrechterhaltung dieses hohen Standards in Form von Instandsetzung, Reparatur und Erneuerung fällt uns aber sehr schwer.

 

Woran liegt das?

 

Alle Punkte kann ich hier sicher nicht aufführen, aber folgende:

Es fehlt bei den Netzen oft an einer richtigen Strategie. Am häufigsten treffe ich die Feuerwehrstrategie an. Diese ist bekanntlich die teuerste.

 

Diese Strategie ist natürlich oft „politisch“ bestimmt. Trotzdem lasse ich das nicht als Ausrede pauschal gelten.

 

Jedem Kommunalpolitiker – wie ich auch einer bin – ist auch in Zeiten knapper finanzieller Ressourcen klar, dass es nur einen optimalen Eingriffs-

zeitpunkt gibt für die Unterhaltung und Erneuerung von Infrastruktur. Verpasse ich diesen, dann wird es immer teurer!

Wenn ich aber gar kein Konzept in der Erneuerung habe, dann ist es am teuersten!

 

Hier fehlt oft strategische Führung.

 

Weiterhin beobachte ich fehlende Führung bei der Steuerung von Projekten. Isolierte Maßnahmen im innerstädtischen Bereich oder Überlassung von großen EDV-Projekten einer Sachbearbeiter-Ebene führen automatisch zu unwirtschaftlichen Projekten. Hier ist der erarbeitete Nutzen oft ganz gefährdet oder tritt unnötig verspätet ein.

 

Ich möchte hier nicht über „Schuld und Recht“ sprechen.

Das bringt uns nicht weiter.

 

Ich möchte aber Organisationswachstum und langfristig richtiges Handeln bei Infrastrukturprojekten einfordern. Dafür müssen wir mit professionellen Werkzeugen und Methoden arbeiten.

 

Hier können alle Akteure, einschließlich uns Planern und Beratern, einen Sprung nach vorne vertragen!

 

Dafür braucht man zuerst mal ein positives Bild von der Zukunft!

 

Ich habe eins und das treibt mich an, mit Freude für #zukunftsfähige #Infrastruktur zu sorgen!

 

Auf ein gutes Jahr 2016!

Ihr
Markus Becker