Kommentar April

Wo steht BIM?

01. April 2019

Wikipedia beschreibt BIM wie folgt:

 

"Der Begriff Building Information Modeling (kurz: BIM; deutsch: Bauwerksdatenmodellierung) beschreibt eine Methode der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Bauwerken mithilfe von Software.

 

Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. Das Bauwerk ist als virtuelles Modell auch geometrisch visualisiert (Computermodell). Building Information Modeling findet Anwendung sowohl im Bauwesen

zur Bauplanung und Bauausführung (Architektur, Ingenieurwesen, Haustechnik, Tiefbau, Städtebau, Eisenbahnbau, Straßenbau, Wasserbau, Geotechnik), als auch im Facilitymanagement."

 

Wo aber stehen wir mit der Entwicklung?

 

Ich glaube, klare Anzeichen zu erkennen, dass die Pragmatiker einsteigen! Sei es die Tatsache, dass die Pilotprojekte fertig werden, sei es, dass die Hersteller von Vermessungsgeräten Punktwolkenmodelle heute leicht erzeugen können, sei es, dass

die Bausoftware immer mehr von Tiefbauern mitgestaltet wird, oder dass die CAD-Hersteller oder AVA-Programmhersteller immer mehr Schnittstellen in die BIM-Welt anbieten.

 

BIM kommt - steigen Sie also mit ein! Die Messgröße muss dabei immer der echte, bezahlbare, früh eintretende Mehrwert im Tiefbautagesgeschäft sein.

 

In Zeiten von Facharbeitermangel von Sanierungsbergen in der Infrastruktur müssen wir mit neuen Werkzeugen und Methoden arbeiten.

Das kann im Tiefbau zum Beispiel sein, dass wir unsere Ingenieurbauwerke über die Modelle besser strukturiert unterhalten, indem zum Beispiel eine Pumpengruppe in einem Wasserwerksmodell selbst eine Wartungs-E-Mail versendet und bei fehlender Rückmeldung einen abgestimmten Dienstleister kontaktiert.

 

Das kann auch heißen, dass die technischen Verantwortlichen leicht die Modelle aktualisieren können.

 

Lassen Sie uns schnell lernen! Es lohnt sich!

 

Ihr
Markus Becker

 

 
 
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