Kommentar Oktober

Infrastrukturakteure stärken

01. Oktober 2018

Ich glaube, dass wir eine neue Form der Zusammenarbeit bei Infrastrukturprojekten brauchen.

 

Jedes Projekt hängt von der Leistungsfähigkeit seiner Akteure ab. Bei Infrastrukturprojekten ist die Zahl der Akteure naturgemäß hoch.

 

Mehrere Bauherren, mehrere Planer, Gutachter oder auch Fachfirmen sind nicht unüblich.

Hinzu kommen die „externen Akteure”: Kommunalpolitik, Bürgerinitiativen, Anlieger.

 

Wie oft hören wir den Satz: „Die Baumaßnahme wurde teurer, hat zeitlich länger gedauert oder entspricht nicht der gewünschten Qualität, weil ausgerechnet einer der Akteure seine Verantwortung nicht wahrnimmt.”

 

Nicht selten erlebe ich, dass die anderen Akteure mit der Schulter

zucken und sich von dem Projektziel mehr oder weniger verabschieden.

 

Wie wäre es, wenn wir für jedes Projekt eine Infrastrukturmannschaft bilden, die im angepassten Maße Tiefbauakteure stärkt?

 

Bei funktionierenden Baumaßnahmen konnte ich beobachten, dass ein erfahrener Tiefbaupolier einen jungen

Berufseinsteiger zur Seite nimmt und ihm hilft, seine Rolle besser auszufüllen.

 

Dieses gegenseitige Stärken der Infrastrukturakteure ist für mich ein neuer Ansatz, die Zusammenarbeit zu verbessern.

 

Ein Ansatz, der weiter ausgebaut werden könnte. Fangen wir an!

 

Ihr
Markus Becker

 
 
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