Veränderung und Verwandlung im kommunalen Tiefbau

Wie in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen hat sich auch das „kommunale Bauen” stark verändert.

 

Der Veränderungsprozess ist wohl auch noch nicht absehbar abgeschlossen.

 

Als Tiefbau-Landarzt – wie ich mich in meinem Buch „Die Wahrheit liegt vor der Baggerschaufel” bezeichnet habe – ist das auch bei uns eine riesengroße Herausforderung.

 

Bei unseren Kunden – wie bei uns – ist der demografische Wandel oder besser hier der

Generationswechsel der Infrastrukturakteure sofort anzupacken.

 

Aus meinen Erfahrungen kann ich berichten, dass eine kontinuierliche „Veränderungsbereitschaft einzufordern” schnell an Grenzen kommen kann.

 

Schnell geht es bei Mitarbeitern in Resignation oder Zynismus über. Bei einem Gespräch mit Infrastrukturmeistern war das hörbar in dem Satz:

 

„Ach, wieder was grundlegendes Neues von oben? Ja, dann gib

her, unterschrieben haben wir ja schon viel, damit die da oben zufrieden sind. Was wir hier machen, sehen wir dann mal”.

 

Darauf angesprochen, war aber auch bei Vorgesetzen nur Schulterzucken die Reaktion.

 

Wenn wir die notwendige Verwandlung des Arbeitens im kommunalen Tiefbau nicht ändern, dann brauchen wir über Themen wie „kritische Infrastrukturen” nicht vertieft zu reden.

 

Das größte Risiko „sitzt sowieso vor der Tastatur”, wie es in

Vorträgen oft heißt.

 

Ich möchte hier Mut machen, um die Arbeit zu verwandeln und für zukunftsfähige Infrastruktur zu sorgen.

 

Das geht in vielen Schritten. So gesehen bei einigen unserer Kunden.

 

Dort werden durch Demografie-Werkstätten oder auf andere Art eine professionelle Verwandlung der Arbeitswelten getestet und weiterentwickelt.

 

Ihr
Markus Becker