Klarheit über die Kampfmittelerkundung

Immer mehr rückt die Frage nach der Kampfmittelfreiheit für Tiefbauflächen in den Vordergrund.

 

Nach den Unfällen in den letzten Jahren sichern sich die Baufirmen immer mehr ab.

 

Im Zuge der Erarbeitung der Kampfmittelfreiheit haben wir Herrn Ulrich von der Friedrich Lenz Umwelttechnik Neuss GmbH kennengelernt.

 

Herr Ulrich ist Prokurist und Feuerwerker der Friedrich Lenz Umwelttechnik Neuss GmbH und hält Vorträge rund um das

Thema „Kampfmittelfreiheit” an Universitäten, Fachschulen, bei öffentlichen Auftraggebern und Baufirmen.

 

Mitte September besuchte Herr Ulrich unser Büro auf unsere Anfrage.

 

Hier die wichtigsten Erkenntnisse seines Vortrages:

 

  • Geht aus der Historie und Voruntersuchung hervor, dass kein Verdacht besteht, kann im Schadensfall der AG nicht in die Verantwortung gezogen werden.

  • Für alle 16 Bundesländer in Deutschland gelten verschiedene Vorgaben der Vorgehensweise bei Kampfmitteluntersuchungen.
  • Geplante Bautiefe und Prüftiefe können unterschiedlich sein; je nach anstehenden Bodenschichten liegt die Freigabe durch den Kampfmittelräumdienst schnell und kostengünstiger als gedacht vor.

  • Im innerstädtischen Bereich ist aufgrund der vielen Versorgungsträger immer vorsichtiges Arbeiten geboten; meist reicht eine punktuelle Überprüfung durch baubegleitendes Fachpersonal des Kampfmittelräumdienstes schon aus.
  • Der Kampfmittelräumdienst garantiert nach ausgiebiger Untersuchung des Unter-
    grundes eine Kampfmittel-
    freiheit von 99,9 %.