Mit Mut ins neue Jahr 2022!

Nach einem außergewöhnlichen, ereignisreichen 2021 sagt die Infrastruktur-Mannschaft der Berthold Becker GmbH Danke für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit!

Wir freuen uns auf ein konstruktives und kreatives Jahr 2022 mit vielen mutigen Akteuren und mit Ihnen.

 

Dazu wünschen wir Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Festtage sowie Gesundheit, Mut und Erfolg im neuen Jahr!

Vom 23. Dezember 2021 bis einschließlich 2. Januar 2022 machen wir Weihnachtsferien.

 

Ab dem 3. Januar 2022 sind wir zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da.

In dringenden Fällen ist unser Notdienst wie folgt erreichbar:

 

über den Anrufbeantworter:  02641-91189-0

per E-Mail: info@ib-becker.com

Wir bekommen eine neue Bundesregierung.

 

Die Koalitionsverhandlungen sind ziemlich ruhig gelaufen und verhältnismäßig wenig Informationen nach außen getreten.
 
Das ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen, eine neue Regierungsmannschaft muss sich vertrauen und wenn man diese Verschwiegenheit durchhält, ist das auf jeden Fall ein erster Vertrauensbeweis.
 
In einem Phoenix-Beitrag zum Thema „Demokratie in der Krise?“ habe ich von einer Diskussionsteilnehmerin gehört:

„Die Krise gehört zur Demokratie und war in den letzten Jahrzehnten der Regelfall.”

 

„Wenn man Bürger weltweit befragt, steht immer die Demokratie als Wunschstaatsform weit vorne!”

 

„Die Flüchtlingsströme zielen weltweit auf wohlhabende Industriestaaten, aber auch immer auf Demokratien!”

 

„Es gibt keinen Flüchtlingsstrom nach China!”

 

Bei aller Kritik und allem Zweifel, den ich auch Teilen einer Ampelkoalition entgegenbringe, bin ich aber sicher, dass wir eine Chance haben, eine demokratisch starke Bundesregierung zu bekommen.

Wir müssen die demokratischen Kompromisse und die oft zu beobachtende Langsamkeit von Demokratie aushalten.

 

Wir müssen auf unsere Demokratie aufpassen! Sie nicht kaputt reden, mit jungen Mitbürgern über die Wertigkeit sprechen. Sie verteidigen! Überlegen, wo wir einen Beitrag zur Stabilisierung und zum Vorankommen leisten können.

 

Wir leben in einer Mitmach-Demokratie!

 
Sie ist die beste Staatsform, die es gibt! Da lasse ich keine Zweifel aufkommen!

Wir brauchen vor allem Geschwindigkeit und deshalb jetzt viele vertrauensbildende Maßnahmen zwischen den Akteuren, Gruppen und Bürgern.
 
Lassen Sie uns Schwung holen in eine positive und lebenswerte Zukunft!
 
Allen Zweiflern empfehle ich immer wieder das Buch von Hans Rosling „Factfulness!“
 
Ihr
Markus Becker
 
 
PS: Meine fachlichen Forderungen an eine neue Bundesregierung drücken sich am besten hier aus: BVBS_Wahlforderungen_120821_web.pdf

 

Nach vier Monaten Probezeit konnten wir unsere neuen Azubis Martin Firlus und Julián Mejía Díaz in die Ausbildung übernehmen.

Bereits nach kürzester Zeit haben sie sich toll in die Mannschaft integriert und werden schon zu allerlei anspruchsvollen Arbeiten herangezogen.

Herzlichen Glückwunsch, Martin und Julián, zu eurem erfolgreichen Start – willkommen im Team und weiter so!

Foto: Unsere neuen Azubis mit Ausbilder Paul Kuhn und Geschäftsführer Torsten Ohlert

Kaufmännischer Geschäftsführer der Energienetze Mittelrhein GmbH
 

„Ohne Ihre kurzfristige Zusage, die nötigen Planungen für die Microtunnel im Bereich Sinzig sofort zu starten und uns dadurch zu helfen, hätten wir es nicht 

 

geschafft. Es ist uns sehr wohl bewusst, dass deswegen Ihre anderen Projekte zurückgestellt werden mussten.”

(Zum Bau der neuen Hochdruckleitung in Bad Neuenahr)

12.10.2021

 

Udo Scholl

Kaufmännischer Geschäftsführer der
Energienetze Mittelrhein GmbH

Materialpreiserhöhungen, Lieferengpässe, Personalnot, Klimaschutztransformation, Energiewende – dies sind einige Themen, die die Ungewissheit über die weiteren Entwicklungen auf dem Baumarkt beeinflussen.

 

Coronakrise, Bundes- sowie Landes- und Kommunalpolitik, globale Entwicklungen und bei uns noch die Sturzflutkatastrophe sind neben firmeninternen und persönlichen Entwicklungen noch weitere Stellschrauben, die Einfluss haben.

Kein Wunder, dass diese Komplexität Ohnmacht und Unsicherheit auslösen kann.

 

Bei solcher Ungewissheit wird es zunehmend schwieriger, bei Bauprojekten die ständige Balance zwischen Qualitäten, Terminen und Kosten zu finden.

 

Hier hilft Kenntnis über Risikomanagement und den Umgang mit Ungewissheit.

 

Das Buch RISIKO von Professor Dr. Gerd Gigerenzer kann hier helfen.

Hierin erfahren Sie unter anderem, dass bei Ungewissheit Faustregeln für das Tagesgeschäft am besten helfen wie zum Beispiel:

 

  • Ruhe bewahren! Eins nach dem anderen!
  • Kommunikation mit allen Akteuren ritualisieren
  • Koordination kontinuierlich verbessern
  • Regelmäßiger Austausch mit Kollegen, Kunden, Geschäftspartnern, Baufirmen und Mitarbeitern, um Erfolgsmuster zu erkennen.

Kernerkenntnis zur Eingangsfrage:

 

Die Entwicklung ist realistisch nicht vorhersagbar.

 

Regional können wir durch einfache Faustregeln kleine Optimierungen für den Baumarkt nutzen und auf Sicht Lösungen für unsere Bauaufgaben suchen.

 

Ihr
Markus Becker

Abteilungsleiter Technik der Stadtwerke Andernach Energie GmbH
 

„Besten Dank für die – wie gewohnt – schnelle Unterstützung!”

 

12.10.2021

 

Holger Schäfer

Abteilungsleiter Technik der
Stadtwerke Andernach Energie GmbH

Der 1. Oktober ist der 79. Katastrophentag nach dem 14./15. Juli 2021, dem Hochwasserereignis im Ahrtal.

 

Es ist schlicht unfassbar, welches Leid durch die zahlreichen Todesfälle, Verletzten und die Zerstörung hier in unserer Region eingetreten ist!

 

Andererseits ist es aber auch unglaublich, welche positiven Aktionen und Maßnahmen seit dem Flutereignis schon eingeleitet und ergriffen wurden:

 

  • Über 50.000 Helfer haben im Tal – oft während ihres Urlaubs – tatkräftig mit angepackt.

  • Über 300.000 t Müll (Jahressperrmüllmenge Kreis Ahrweiler bisher 7.500 t) wurden bisher entsorgt.
  • Baumaßnahmen wurden von anderen Städten und Gemeinden kurzfristig in das Ahrtal verlegt.
  • Wirksame Organisationseinheiten in den Kommunen und Städten sind entstanden.
  • Themen wie Traumabewältigung, die Existenzsicherung von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die Errichtung von Einkaufsmalls, die

(Wieder-)Einrichtung von Kinderbetreuung, die (Wieder-)Aufnahme der Beschulung, der Bau von Container-Dörfern und Tiny Houses…

 

Vieles Weitere gäbe es an dieser Stelle zu nennen.

 

Das Ereignis als solches hat seinen Schrecken nicht verloren, und es geht im täglichen Krisenmanagement auch immer noch sehr viel schief! All diese Begleiterscheinungen gehören aber zur Katastrophe.

 

Alle diese Facetten sind die Katastrophe!

Auch wenn der Weg noch lang sein wird, ist seit dem 14./15. Juli 2021 schon unglaublich viel erreicht worden!

 

Heute möchte ich Ihren Blick daher vor allem auf das bereits Geschaffte lenken!

 

Es soll uns allen Mut machen und Zuversicht dafür geben, dass wir den Wiederaufbau gemeinsam hinbekommen werden!

 

Ihr
Markus Becker

Nach der Blaulichtphase leben wir jetzt mit einer Vielzahl von Provisorien wie einer provisorischen Wasserversorgung, einer notdürftig reparierten Abwasserableitung und Abwasserbehandlung sowie vielen weiteren “Übergangslösungen” in den Bereichen Strom, Gas und Telekommunikation.

 

Die Provisorien erzeugen bei uns:

  • Eine erste Freude, dass wir endlich wieder Wasser, Strom usw. zur Verfügung haben.
  • Eine Ernüchterung, dass wir noch lange nicht den alten Standard in Qualität, Verfügbarkeit und Quantität haben.
  • Das Bewusstsein, dass noch viele Risiken in der jetztigen Versorgungslage liegen; besonders, dass Wasser, Strom, wieder ausfallen können.

  • Die Klarheit, dass es unheimlich teuer ist, die Provisorien zu erstellen und zu unterhalten.
  • Die Notwendigkeit, sich über den Wiederaufbau einer endgültigen Lösung Gedanken zu machen.
  • Viele weitere Erkenntnisse, über die wir vor dem 14. Juli 2021 noch nicht nachgedacht haben.

 

Mir macht die Provisorienphase nochmal ganz deutlich:

Zukunftsfähige Infrastruktur ist keine Selbstverständlichkeit!

 

Das Thema braucht mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und in den kommunalen Gremien.

 

Ihr
Markus Becker

Grafik: Adobe Stock_80955652

Damit wir in dringenden Fällen auch am Wochenende zu erreichen sind,

haben wir einen Notdienst eingerichtet, der über unsere zentrale Rufnummer

 

02641/91189-0

 

zu erreichen ist.

 

Wir sind immer noch erschüttert über die Ereignisse, die in der letzten Woche im Ahrtal passiert sind und unsere Heimat in großen Teilen zerstört haben.

 

Unser Büro ist von der Katastrophe verschont geblieben und unsere Mannschaft ist wohlauf, allerdings sind viele unserer Kollegen, Kunden, Freunde und Bekannte stark von

dem Hochwasser betroffen.

 

Wir sind in Gedanken bei all denen, die in den Wassermassen verletzt wurden oder ums Leben gekommen sind und sprechen allen Betroffenen und vor allem auch den Angehörigen der Opfer unser tief empfundenes Mitgefühl aus.

 

Auch wenn wir selbst vom Hochwasser verschont geblieben

sind, wirken sich die immensen Schäden der Infrastruktur auf unsere Erreichbarkeit aus.

 

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir weiterhin nur eingeschränkt kommunizieren und vorerst nur bedingt arbeiten können.

 

Wir hoffen aber, dass wir für Sie sehr bald wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen.

Wir blicken nach vorne und werden weiterhin vor Ort mit anpacken, wo unsere Hilfe gebraucht wird.

 

Mit hoffnungsvollen Grüßen

 

Ihr

 

Markus Becker
mit der Infrastrukturmannschaft der Berthold Becker GmbH