Mit neuem Schwung!

Mit diesem Titel habe ich als Schüler einen Zeitungsartikel verfasst.

 

Damals kündigten wir damit den neuen Vorstand einer politischen Jugendorganisation an.

Heute möchte ich mit demselben Titel bereits im Dezember Fahrt aufnehmen für die großen Handlungsfelder unseres Unternehmens im Jahr 2019.

 

Mit neuem Schwung bedeutet für uns im kommenden Jahr:

  • Zeigen, was Digitalisierung im kommunalen Tiefbau ganz praktisch heißt
  • Die Notwendigkeit von persönlichem Wachstum aller Infrastruktur-Akteure vermitteln
  • Große Infrastruktur-Projekte auf ein sicheres Gleis führen

Ich freue mich, mit Ihnen die neuen Herausforderungen anzugehen.

 

Wir werden auf diesem Weg Freude, Wertschätzung und Dranbleiben wieder begegnen!

 

Ihr
Markus Becker

Foto: Fotolia #42957617

Es gehört viel dazu, Infrastrukturprojekte erfolgreich abzuschließen.

 

In der Öffentlichkeit wird die Vielzahl der erfolgreich abgeschlossenen Projekte oft gar nicht gesehen oder als selbstverständlich erachtet.

 

Konfliktbeladene Bauprojekte mit Themen wie

Kostenüberschreitung oder Qualitätsunterschreitung findet man dagegen zuhauf.

 

Diese Themen bringen oft erheblichen zusätzlichen Aufwand und machen es nochmals schwerer, Projekte erfolgreich zu beenden.

 

Zuletzt habe ich bei einem großen Projekt mehrfach

Medienberichterstattungen als echte Störgröße erlebt.

 

Die Infrastrukturmannschaft ist dann oft irritiert und sucht nach klarer Führung.

 

Erste Hilfe bedeutet hier regelmäßig, Ruhe zu bewahren.

 

Der alte Spruch „Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird”, gilt auch hier.

Für mich sind solche Erfahrungen auch noch einmal der Beweis, das wir uns um professionelle Baukommunikation kümmern müssen.

 

 

Ihr
Markus Becker

Ich glaube, dass wir eine neue Form der Zusammenarbeit bei Infrastrukturprojekten brauchen.

 

Jedes Projekt hängt von der Leistungsfähigkeit seiner Akteure ab. Bei Infrastrukturprojekten ist die Zahl der Akteure naturgemäß hoch.

 

Mehrere Bauherren, mehrere Planer, Gutachter oder auch Fachfirmen sind nicht unüblich.

Hinzu kommen die „externen Akteure”: Kommunalpolitik, Bürgerinitiativen, Anlieger.

 

Wie oft hören wir den Satz: „Die Baumaßnahme wurde teurer, hat zeitlich länger gedauert oder entspricht nicht der gewünschten Qualität, weil ausgerechnet einer der Akteure seine Verantwortung nicht wahrnimmt.”

 

Nicht selten erlebe ich, dass die anderen Akteure mit der Schulter

zucken und sich von dem Projektziel mehr oder weniger verabschieden.

 

Wie wäre es, wenn wir für jedes Projekt eine Infrastrukturmannschaft bilden, die im angepassten Maße Tiefbauakteure stärkt?

 

Bei funktionierenden Baumaßnahmen konnte ich beobachten, dass ein erfahrener Tiefbaupolier einen jungen

Berufseinsteiger zur Seite nimmt und ihm hilft, seine Rolle besser auszufüllen.

 

Dieses gegenseitige Stärken der Infrastrukturakteure ist für mich ein neuer Ansatz, die Zusammenarbeit zu verbessern.

 

Ein Ansatz, der weiter ausgebaut werden könnte. Fangen wir an!

 

Ihr
Markus Becker

Am 31.08.2018 besuchte die Bauzeichnerklasse BSBZ 16+ der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler die Baumaßnahme der Beseitigung des Bahnübergangs Hauptstraße/Heerstraße (1. Bauabschnitt), welche direkt vor der Haustür der Schule liegt.

Als ehemaliger Absolvent der Bauzeichnerklasse hat unser Mitarbeiter für örtliche Bauüberwachung, M. Eng. Nico Gleich, den Schülern zunächst die Baumaßnahme anhand der Ausführungspläne erläutert und Bezug zu den Lernfeldern des Tief-, Straßen- und Landschaftsbaus hergestellt.

Nach der Einführung wurde die Baustelle besichtigt.

 

Hier waren vor allem der Erdbau der Dammschüttungen und die Verlegung der Fernwärmeleitungen zu sehen.

Am Ende der Baustellenbesichtigung wurde beschlossen, zum Ende des Jahres eine weitere Führung vorzunehmen, wenn die Straßenbauarbeiten im vollen Gange sind.

 

Foto: BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler

Nach dem wetterbedingt heißen Sommer beginnt jetzt der Herbst!

 

Ob es ein „goldener“ Herbst oder gar einer mit Rekord-Temperaturen wird, werden wir in den kommenden Tagen und Wochen erleben – sprichwörtlich heiß wird der Herbst regelmäßig allemal.

 

Warum ist das so? Warum kommt das Jahresende so unerwartet plötzlich? Genauso wie das unverhofft spontane Weihnachtsfest?

Ich glaube, dass es daran liegt, dass wir allzuoft gar nicht wahrhaben wollen, dass der Jahresabschluss genau so nah ist, wie der Wonnemonat Mai vorbei ist.

 

Und das Festhalten am so geliebten Sommer tut sein Übriges.

 

Dazu kommt, dass nach den ruhigeren Sommermonaten wieder Schwung geholt werden muss – jetzt sind fast alle Mitarbeiter wieder aus dem Sommerurlaub zurück und alle Zahnrädchen greifen ineinander.

Stichwort Jahresschluss – lassen Sie uns bereits jetzt beginnen, den Abschluss des Jahres vorzubereiten:

 

Seien es Projektabschlüsse, Erreichung von Jahreszielen, Überlegungen für die Jahresplanungen 2019, Prüfung auf noch vorhandene Budgets und Realisierung dieser, Kontrolle der Aufgabenlisten für 2018 und, und , und…

 

Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, die gesetzten Ziele zu überprüfen und die Zielerreichung zu fokussieren –

mit genügend Vorlauf. Damit sind wir auf das Jahresende vorbereitet – und eben nicht überrascht.

 

Wiegen Sie sich nicht in der falschen Sicherheit, dass ja noch viel Zeit sei – nur weil gerade noch nicht Weihnachtsstimmung angesagt ist. Bleiben Sie dran!

 

Ich hoffe, Ihr Herbst wird großartig – sei es das Wetter, seien es berufliche oder persönliche Ereignisse oder vielleicht auch der Ausblick auf den Jahresschluss.

 

Ihr
Justin Hoerster

Fachkompetenz ist nur die Eintrittskarte

 

Infrastrukturprojekte sind stets komplex, meist von erheblichen Unwägbarkeiten geprägt und ihr Erfolg ist in den seltensten Fällen nur von fachlichen Aspekten abhängig, denn die Fachkompetenz ist nur die Eintrittskarte.

 

Es sind andere Dinge, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden: gute Informationen, die Art und Weise der Zusammenarbeit, die richtigen Methoden, das gemeinsame Ziel. Diese häufig weichen Faktoren geben den entscheidenden Ausschlag für Erfolg oder Misserfolg – und genau darum geht es in diesem Buch.

 

„Wir sorgen für zukunftsfähige Infrastruktur“ – dies ist die Wertaussage unseres Ingenieurbüros.

 

Kein Lehrbuch – sondern ein Buch vom Praktiker für Praktiker

 

Ich wollte kein Lehrbuch schreiben, das überlasse ich denjenigen, die sich in der Literatur mit fachlich

relevanten Einzelheiten fundiert bis ins Kleinste auseinandersetzen, ich möchte mit diesem Buch dazu beitragen, dass sich die Arbeit am Bau, insbesondere am Tiefbau, verbessert.

 

Das Buch ist bewusst an Fachleute aus allen an Infrastrukturprojekten beteiligten Unternehmen und Institutionen gerichtet: Ingenieurbüros, Baufirmen, Gemeinden, Leitungseigentümer.

 

Ich will mit meinem Buch das Verständnis der einzelnen Akteure füreinander deutlich verbessern und den Fokus neben der fachlichen Diskussion auch auf die zwischenmenschlichen Elemente legen.

 

Aus guten Beziehungen entsteht wirkungsvolles Handeln. Es geht mir nicht darum, wer Schuld hat und wer Recht hat, weil das zu nichts anderem führt außer zu Streit – was nur die Juristen und Gutachter freut.

 

In 10 Kapiteln geht es um die wichtigsten Erfolgsfaktoren für ein gutes Gelingen von Infrastrukturprojekten:

  • Der Klassiker: Zu spät, zu lange, zu teuer
  • Projektführung: Mehr als eine Exceltabelle
  • Wie sieht die ideale Infrastrukturmannschaft aus?
  • Methoden und Werkzeuge: Ja, aber…
  • Vertrauen als Kern
  • Bauunternehmen: Zwischen Respekt und Hilflosigkeit
  • Ingenieurbüros: Wir sind so genial und keiner merkt es
  • Genehmigungsbehörden, Gremien, Kommunalpolitik: Wer ist hier eigentlich verantwortlich?
  • Bauherren, Wer die Musik bezahlt, …
  • Wie bauen wir eigentlich in der Zukunft?

 

Für alle Infrastrukturakteure ein lohnenswerter Begleiter

 

„Die Wahrheit liegt vor der Baggerschaufel“ spricht kommunale und privatwirtschaftliche Bauherren, Bauunternehmen, Ingenieurbüros, all diejenigen

 

Akteure an, die täglich für die Verbesserung der Infrastruktur, die Bewahrung und Vermehrung des unterirdischen Vermögens, für Versorgungs- und Entsorgungssicherheit sorgen und die sich fragen, wie ihre Arbeit noch wirksamer werden kann.

 

Es geht mir um Lösungen, um Geschwindigkeit, um Wirkung, um das Sparen von Zeit und Geld. Ja, es geht mir sehr konkret um die Freude am Bauen. Mit Freude gelingen Bauprojekte nämlich besser als ohne sie.

 

Praktische Hinweise, flankiert von vielen erlebten Beispielen aus der Praxis, nicht selten mit einem Augenzwinkern und einer Portion Selbstkritik versehen – machen dieses Buch zu einem wertvollen, eingängigen Begleiter für Profis.

 

Sichern auch Sie sich hier Ihre Ausgabe – ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen! Ich freue mich – wie immer – auf Ihre Reaktion.

 

Ihr
Markus Becker

 

309 Seiten. Gebunden.
26,90 Euro inkl. MwSt

ISBN 978-3-75286-159-4

 

 

Stimmen zum Buch:

 

„Ein lesenswertes Buch, das selbst erfahrenen Bauprofis weiterhilft.“

Prof. Dr.-Ing. Norbert Krudewig, Dekan und Fachbereichsleiter Bauentwurf, Baubetrieb und Projektmanagement, Hochschule Koblenz

 

„Ein Buch, auf das die rheinland-pfälzischen Kommunen lange gewartet haben. Ein hervorragender Ratgeber zum Erhalt des kommunalen Infrastrukturvermögens. ”

JUDr. Stefan Meiborg, Stellvertretender Geschäftsführer, Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz
Rolf Flerus, Werkleiter, Entsorgungs- und Servicebetrieb Bad Breisig / Brohltal, AöR

 

In einem Interview mit einem Pater des Klosters Münsterschwarzach wurde thematisiert, welcher Führungsstil der richtige sei.

 

Der eine, welcher lediglich auf Zahlen und Fakten abzielt, oder derjenige, welcher sich auf die Menschen orientiert, die ein Unternehmen zu dem machen, was es ist.

 

Ich habe beides erlebt. Ich war in einem Unternehmen tätig, welches sich ausschließlich auf die Ergebnisse am Quartalsende konzentrierte, die eigene Mitarbeiter und deren Belange dadurch aber leider aus den Augen verlor.

Versprechungen wurden immer wieder verkündet, jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen nicht eingehalten, Mehrarbeit, Überstunden und Überlastung weder gesehen noch wertgeschätzt. Die Folge: unzufriedene Mitarbeiter, die das Vertrauen in ihre Führungskräfte verloren haben und eine ziemlich hohe Fluktuationsrate.

 

Der Kontrast: die Berthold Becker GmbH. Ein Familienunternehmen, welches schon sehr früh erkannt hat, dass die eigenen Mitarbeiter das höchste Gut eines Unternehmens sind und jeder mit seinen individuellen Bedürfnissen gesehen und gehört werden sollte.

Der Leitsatz, welcher teils schon als „Mantra“ durch das Büro klingt, ist „Wertschätzung, Freude, Dranbleiben“, und hier liegt so viel Wahrheit drin. Wer Freude in einem Menschen und an dessen Arbeit weckt und Wertschätzung gegenüber jedem Mitarbeiter und dessen Tätigkeit zeigt, der erreicht viel mehr als die Führungskräfte, die ausschließlich gewinnorientiert agieren.

 

Menschen, deren Arbeit geschätzt wird und die Freude daran haben, identifizieren sich mit ihren Aufgaben sowie mit ihrem Unternehmen, wachsen daran und arbeiten effektiver. Wertschöpfung durch Wertschätzung eben!

Selbstverständlich verlieren die Unternehmen, die sich eher auf den zweiten Führungsstil einlassen, die Zahlen nicht aus den Augen. Wer die Menschen aber außer Acht lässt, schadet langfristig nicht nur dem Menschen selber, sondern auch dem eigenen Unternehmen. Zu dieser Schlussfolgerung kam im Übrigen auch Pater Anselm des Klosters Münsterschwarzach.

 

Überlegen Sie doch einmal, wie Sie geführt werden möchten!

 

Ich habe mich für „Wertschöpfung durch Wertschätzung“ entschieden.

 

Ihre
Lorraine Bergmann

Landrat des Kreises Ahrweiler

 

 

 

„Die Berthold Becker GmbH gehört zu den wichtigen mittelständischen Unternehmen im Kreis.”

 

(Quelle: Spezialist für Infrastruktur unter der Erde – Große Feier in Heimersheim: Berthold Becker, Büro für Ingenieur- und Tiefbau GmbH, ist 50 Jahre alt, in: Rhein-Zeitung vom 12. Juni 2018)

01.06.2018

 

Dr. Jürgen Pföhler

Landrat des Kreises Ahrweiler

 

 

Am 26.06.2018 fand in unserer Infrastruktur-Akademie das Seminar „Vergabeworkshop” statt.

 

Herr Dipl.-Ing. Jürgen Klaeser von der Vergabestelle Klaeser GmbH behandelte in seinem Vortrag die Themen

 

  • Neuerungen im Vergabehandbuch
  • Bieterschutz unterhalb des Schwellenwertes
  • Neuerungen in der Vergabe von freiberuflichen Leistungen.

 

Zunächst erläuterte Herr Klaeser die Neuerungen des Vergabehandbuchs, VHB – Bund – Ausgabe 2017.

 

Diese sind neben einigen kleineren Änderungen im Wesentlichen das Entfallen

sämtlicher Textpassagen, die bereits in der VOB/B beschrieben sind.

 

Hiermit will man verhindern, dass aus Versehen einzelne Passagen der VOB/B ausgeschlossen oder geändert werden und somit die VOB/B nicht unverändert als Ganzes vereinbart ist und dadurch ihre Privilegierung verliert.

 

In diesem Fall wäre das neue Bauvertragsrecht, wozu momentan noch zu wenige Erfahrungen vorliegen, die einzige Grundlage des Vertrages.

 

Danach stellte er Auszüge aus dem Beitrag von Franz-Josef Schweikert, Ministerialrat, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, anlässlich des Vergaberechts-Symposiums 2018 vor.

Hierin ging es um wirksamen Bieterrechtsschutz bei der Vergabe im Unterschwellenbereich bei den Neuregelungen im Mittelstandsfördergesetz.

 

Herr Klaeser stellte zunächst die Ausgangslage vor, berichtete anschließend über Erfahrungen von Regelungen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt und stellte schließlich den Entwurf für Rheinland-Pfalz vor.

 

Die größte Änderung zur aktuellen Praxis wird das Zuschlagsverbot innerhalb von 10 Tagen nach Absage aller für die Vergabe nicht infrage kommenden Bieter sein.

 

In dieser Frist können die abgesagten Bieter einen Nachprüfungsantrag stellen.

Zuletzt ging er auf die Thematik der Vergabe von freiberuflichen Leistungen ein. Herr Klaeser erklärte anhand von Beispielen, wie der Schwellenwert für nationale und europaweite Ausschreibungen zu berechnen und auf welche Randbedingungen zu achten ist.

 

Weiterhin erklärte er die Ausschreibung von Planungsleistungen unterhalb des Schwellenwertes und gab nützliche Praxistipps.

 

Am Ende des Seminares waren alle Teilnehmer begeistert und es wurde beschlossen, dass unsere Infrastruktur-Akademie dieses Seminar auch im nächsten Jahr wieder anbieten wird.

Am 1. Juni 2018 haben wir mit ca. 250 Gästen unser 50-jähriges Betriebsjubiläum in der Landskroner Festhalle gefeiert.

 

Die von mir oft beschriebenen „3 Freuden” sind eingetreten:

Die Vorfreude begann mit dem Tag, an dem wir den Festtermin gebucht haben.

 

Am Festtag haben wir so viel Zuspruch in unterschiedlichster Form erhalten, dass man zu Recht von einer „warmen Dusche” sprechen kann.

Die Erinnerung mit dem Jubiläumsbuch, mit den Gesprächen im Mitarbeiterkreis zaubert uns immer noch ein Lächeln ins Gesicht.

 

Zusammenfassend spreche ich von einem großen Gewinn, den wir durch das Fest eingefahren haben.

Sie fragen nach der Währung des Gewinnes?

 

Es sind ohne Zweifel die ersten beiden Begriffe unseres Jubiläumsbuches:

 

Wertschätzung und Freude.

 

Ihr

Markus Becker