Rückblick und Dankbarkeit

Der Dezember ist bei uns immer ein Monat mit den Themen Rückblick und Dankbarkeit.

 

Im Rückblick möchte ich folgende Thesen mit Ihnen und Euch teilen:

 

  • Wir wissen jetzt alle, was eine Pandemie im alltäglichen Leben bedeutet. Es ist für die jüngere Generation die größte Herausforderung in ihrem Leben. Kernerkenntnis: Wir können uns anpassen, wir können lernen, damit zu leben. Unser Sozialstaat und unsere Demokratie funktionieren!

  • Krisen beinhalten auch immer Wachstumschancen. Werkzeuge wie Videokonferenzen und mobiles Arbeiten haben sich etabliert und werden fester Bestandteil in unserer zukünftigen Arbeitswelt.
  • Demokratie braucht Engagement und ist nicht selbstverständlich. Das gilt für die große Politik, aber auch die örtliche Kommunalpolitik.

Es ist mir ein Bedürfnis, diesen Ehrenamtlern einfach mal Danke zu sagen.

  • Der Nebel in der Digitalisierung lichtet sich.

Wir bekommen immer mehr ein positives Bild davon, was Digitalisierung im kommunalen Tiefbau heißt und wie er früh hochwirksam wird.

 

Das zahlt auf Freude im Beruf ein, ist und bleibt wichtig.

 

Soweit zum Thema Rückblick – Mir ist schon klar, dass da noch einiges zu ergänzen wäre.

Jetzt zum Thema Dankbarkeit:

 

Danke sage ich allen Kunden, Geschäftspartnern und vor allem Mitarbeitern für das leidenschaftliche Arbeiten und das Suchen nach Lösungen, Freude und Austausch.

 

Das ist nicht selbstverständlich!

 

Wir wünschen Ihnen besonders in diesem Jahr schöne Weihnachten und einen guten Jahresübergang.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr
Markus Becker

Foto: Adobe Stock – Zerbor #375558497

Wir leben in spannenden Zeiten.

 

Corona hat manche Branchen komplett auf den Kopf gestellt.

 

Wir im Tief- und Leitungsbau haben einfach Glück gehabt:

 

Wir konnten weiterbauen.

 
Trotzdem spüren auch wir den Veränderungsbedarf.

 

Können wir unser Ingenieurbüro so führen wie in den letzten 20 Jahren?

Sicher nicht!

 
Viele Themen verlangen unsere Aufmerksamkeit:

 

  • Setzt sich BIM durch? Was hat das dann für Konsequenzen?
  • Wie finden wir dauerhaft neue Mitarbeiter? Wann sind wir attraktiv für Menschen aus der Region?

  • Wie verändert sich der Markt? HOAI-Reform, Vergaberecht, Projektgrößen, Zusammenschlüsse von Büros sind hier einige Marktbeobachtungen.

 

Das ist nur ein kleiner Auszug aus den relevanten Themen.

Zusammenfassend: Wann sind wir noch marktgerecht?

 

Sie finden in diesem Kommentar dafür keine schnelle Antwort.

 

Wir müssen in Bewegung bleiben und genau beobachten, analysieren und mutig etwas unternehmen.
 
Und uns vor allem kontinuierlich diese Frage stellen.

 

Ihr Markus Becker

Eine der besten wirtschaftlichen Untersuchungen in diesem Jahr ist der Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft vom 12.08.2020.

 

Thomas Puls stellt in dem IW-Report 37/20 die Frage: „Was behindert den Infrastrukturausbau in Deutschland?”

(Quelle zum Download: https://www.iz-shop.de/buch-65915/jenseits-des-geldes)

 

Wie der Titel schon verrät, ist es eber nicht nur das Geld als fehlende Ressource, sondern die Begründung hat noch ganz andere Ursachen.

Sehr schön auf den Punkt bringt er die Themen:

 

  • Kapazitäten in der öffentlichen Bauverwaltung
  • Kapazitäten in der Bauindustrie
  • Preiseffekte und rechtliche Fragen

 

Besonders interessant ist der Punkt Hemmschuh „öffentliches Vergaberecht”. In wahrscheinlich bester Absicht ist hier ein Rechtskomplex geschaffen worden, der an die Entdeckung eines neuen Weltmeeres erinnert.

Große Ungewissheit und absolute Unsicherheit treffen hier auf den dringenden Bedarf, z. B. Planungsaufträge im Vorfeld von Infrastrukturausbau zu vergeben.

 

Besonders spannend wird es z. B., dass wenn das Planungsteam nach einem Vergabeprozess steht und in die Planung einsteigt, ein erneuter Ausschreibungsbedarf entsteht, sollte sich der Bauumfang durch Planungstiefe deutlich erhöhen.

 

Das Misstrauen, das hier gegen alle und vor allem öffentliche Bauherren und Planer zum Ausdruck kommt, ist einfach schlimm.

Ich erinnere mich in dem Zusammenhang gerne an einen Professor der Bauwirtschaft, der in einem komplexen Baurechtsstreit zu dem Ergebnis kommt: „Wir müssen wieder mehr in der Baubude lösen!” oder übersetzt: Wir müssen mehr unter Bauleuten klären, wie effektive Prozesse in Ungewisseheit und Unsicherheit am besten gelöst werden.

 

Wenn wir nicht am Vertrauen und der Wertschätzung der Bauakteure arbeiten, lösen wir keinen Hemmschuh auf.

 

In diesem Sinne, frohes Schaffen!

 

Ihr Markus Becker

So sieht es aus, wenn Werte eines Unternehmens tatsächlich untereinander gelebt werden:

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde haben wir zwei unserer langjährigen Teammitglieder

Ulrike Sebastian (21 Jahre Betriebszugehörigkeit) und Dieter Seng (47 Jahre Betriebszugehörigkeit) in den wohlverdienten (Un-)Ruhestand verabschiedet.

Wir wünschen euch alles Gute und Gesundheit und freuen uns, euch spätestens auf der Weihnachtsfeier wiedersehen zu können.

Bauorganisation und Baumanagement FH Aachen
 

„Ich habe die Berthold Becker GmbH und das Team um Markus Becker als äußerst kompetenten und innovativen Partner kennen gelernt.

 

Innovativ, praxis- und

 

lösungsorientiert und nah bei den Menschen. Besonders begeistert hat mich die gemeinsame Arbeit zur DIN SPEC 91419 und die innovative und nachhaltige Idee hinter localexpert24.de.

Bei diesem Unternehmen und den handelnden Personen ist der Beruf gleichsam Berufung.”

25.09.2020

 

Prof. Dr.-Ing. Martin Ferger

Bauorganisation und Baumanagement FH Aachen

Seit Mitte des Jahres führt unser zweiter Geschäftsführer Dipl.-Ing. (FH) Torsten Ohlert die 

Bezeichnung “Beratender Ingenieur”.

 

 

Damit sichert er die Fachexpertise unseres Ingenieurbüros auch in der nächsten Generation.

Wir sind stolz und freuen uns, einen weiteren Grundstein gelegt zu haben, für zukunftsfähige Infrastruktur zu sorgen.

Wir sind wahnsinnig stolz:

 

Der von uns initiierte Standard DIN SPEC 91419 findet nun auch internationale Aufmerksamkeit!

 

Die Zukunft liegt auch im Tiefbau in Prozessoptimierungen durch Digitalisierung.

Digitalisierung im Tiefbau wird dadurch unterstützt, dass relevante Infrastrukturinformationen von lokalen und regionalen Experten in offenen Datenformaten wie Fotos, Videos, Texten und Planformat sichtbar gemacht und geteilt werden.

 

Aus jeder „offenen Baugrube“ kann nun gelernt werden, durch die Vernetzung der Wissensträger wird die Ungewissheit stark reduziert.

Der Standard liefert hochwertvolle Daten für weitere digitale Prozessoptimierungen in der Bauwirtschaft.

 

Als erste Plattform wendet unser Fachportal localexpert24 den Standard der DIN SPEC 91419 an, in Kürze wird auch das GIS von Ingrada/Softplan Informatik GmbH nachziehen und gleichzeitig eine Schnittstelle zu localexpert24 bieten.

Lesen Sie hier den ersten internationalen Bericht über die DIN SPEC 91419 von Geoff Zeiss: https://bit.ly/2BPotFo

 

Das Regelwerk der DIN SPEC 91419 ist hier kostenfrei erhältlich https://bit.ly/3gIxZsA und wird auch bald in englischer Sprache als Download zur Verfügung stehen.

In vielen Beiträgen und Kommentaren habe ich Überlegungen angestellt, wie sich das „Arbeiten” im Infrastrukturbereich verändern wird.

 

Anlass sind die vielen Themen, die wir haben: Sei es die Komplexität von Großprojekten, die mangelnde Akzeptanz der Bevölkerung bei Netzausbauten, die Kosten-, Termin- und Qualitätsdefizite, die Defizite in der Leitungsdokumentation, der schleppende Ausbau im Glasfaserbereich, die Thematik von neuen Arbeitsmethoden wie BIM oder der Personalmangel.

Man könnte hier von einer Krise sprechen.

 

Eine Krise definiere ich hierbei so, dass ich mit den herkömmlichen Mitteln wie Gesetzen, Regeln und Sanktionen wahrscheinlich nicht mehr weiterkomme. Deswegen können wir diesen Begriff sicherlich verwenden.

 

In einem Artikel in der brandeins (05/20, S.87) habe ich einen Artikel von Jens Junge, einem Ludologen, gelesen.

 

Er soll hier dienen, ein paar neue Gedanken einzubringen:

  • Spielen kann uns bei der Lösung von Krisen helfen
  • Die spielerische Note macht die  Fleissarbeit attraktiv und sorgt dafür, dass sich viele Menschen daran beteiligen
  • Kooperative Spielkonzepte werden immer beliebter
  • Alle Spieler müssen zusammenarbeiten, man gewinnt oder verliert gemeinsam
  • Im Prinzip ist unser ganzes Leben ein Rollenspiel
  • Jedes Unternehmen ist ein Spiel mit künstlich geschaffenen Regeln.

Das Unternehmen als Ganzes aber ist ein Regelspiel mit kooperativem Ansatz. Nur wenn alle Mitarbeiter gemeinsam auf das Ziel hinarbeiten, hat man Erfolg.

 

Ich finde, es stecken eine ganze Menge Ansätze darin, um die oben genannten Gründe der Krise neu anzugehen.

 

Eine spannende Gesprächsgrundlage…

 
Gehen wir mutig und zuversichtlich das Thema an! Es lohnt sich sicher!

 

Ihr
Markus Becker

(Auch) mit Abstand das beste Team für zukunftsfähige Infrastruktur!

#Stayathome at it’s finest:

Heute Vormittag hatten wir mit über 30 Kollegen unsere

bislang größte und sehr erfolgreiche Videokonferenz!!!

In der Corona-Zeit werden neue „Helden” sichtbar.

 

Pfleger/innen, Ärzte und Ärztinnen, Supermarktmitarbeiter/innen und viele mehr…

 

Das Besondere: Sie waren immer schon da, aber nicht sichtbar.

 

Ihre Arbeit wurde als selbstverständlich angesehen.

Wertschätzung fehlte. In der Not werden sie mit Dankbarkeit überschüttet.

 

Das ist auch gut so!

 

Vielleicht nehmen wir diese Erfahrung zum Anlass, weitere Selbstverständlichkeiten achtsamer wahrzunehmen.

 

Die Ver- und Entsorgungswirtschaft ist ein solcher großer Bereich, der ebenfalls nur in der Not gesehen wird.

Viele Wassermeister und Monteure halten 365 Tage rund um die Uhr die Wasserversorgung aufrecht – übrigens auch die Löschwasserversorgung.

 

Dasselbe gilt für die Mitarbeiter der Abwasserwirtschaft, die Strom- und Telekommunikationsmitarbeiter und viele mehr.

Vielleicht können wir in dieser Krise Ideen entwickeln, das dauerhaft sichtbar zu machen.

 

Wertschätzung kann auf viele Art und Weise erfolgen.

 

Gehen wir es an!

 

Ihr
Markus Becker