Ihr Infrastruktur-Projekt ist bei uns in den besten Händen
Berthold Becker GmbH: Ihr Büro für Ingenieur- und Tiefbau
Wir gestalten die Infrastruktur von morgen: Seit mehr als 50 Jahren sorgt die Berthold Becker GmbH in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen für zukunftsfähige Infrastruktur. Dazu entwickeln wir in unserem Ingenieurbüro in Bad Neuenahr-Ahrweiler innovative Lösungen für unsere Kunden. Als Experten im Bereich des kommunalen Tief- und Straßenbaus verbinden wir dafür traditionelle Ingenieurleistungen mit neuen Ideen und Techniken zur Entwicklung für nachhaltige Infrastruktursysteme in den Bereichen Straßenbau, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Auch Hochwasser- und Starkregenvorsorge werden zunehmend wichtigere Themen, denen wir uns widmen.
Vertrauen Sie auf unsere Expertise: Wir realisieren auch Ihr Infrastruktur-Projekt zukunftssicher!
Gemeinsam für eine zukunftsfähige Infrastruktur
Unsere Infrastruktur-Akademie
Neben unserer klassischen Tätigkeit als Büro für Ingenieur- und Tiefbau haben wir uns ein weiteres Ziel gesteckt: eine regionale Tiefbau-Community aufzubauen. Denn für eine zukunftsfähige Infrastruktur müssen wir gemeinsam anpacken. Deshalb sind die Seminare der Infrastruktur-Akademie nicht einfach nur Fortbildungen, bei denen Infrastruktur-Experten ihr Wissen erweitern und gegebenenfalls Fortbildungspunkte erhalten. Ob Einsteigern oder erfahrene Berufsakteure aus kleinen und großen Gebietskörperschaften und Unternehmen: Die Infrastruktur-Akademie soll ihnen vielmehr die Möglichkeit bieten, sich zu vernetzen.
Werden Sie Teil des führenden Netzwerks für zukunftsfähige Infrastruktur!
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Überflutungsvorsorge ist eine Gemeinschaftsaufgabe. 🌧️
Aber sie beginnt nicht erst bei der Kommune, beim Entwässerungsbetrieb oder beim Katastrophenschutz.
Sie beginnt auch auf dem eigenen Grundstück.
Starkregen zeigt uns immer wieder: Wasser sucht sich seinen Weg. Es fragt nicht nach Zuständigkeiten, Bebauungsplänen oder Kellerwerten. Wenn Einfahrten, Lichtschächte, Kellerabgänge oder tiefliegende Garagen ungeschützt sind, kann aus einem kurzen Ereignis schnell ein großer Schaden werden.
Natürlich brauchen wir gute kommunale Starkregenkarten, Rückhalteräume, Notwasserwege und funktionierende Entwässerungssysteme.
Doch genauso wichtig ist Eigenverantwortung:
- Habe ich geprüft, wo Wasser auf mein Grundstück laufen kann?
- Sind Rückstauklappen vorhanden und funktionstüchtig?
- Sind Kellerfenster, Lichtschächte und Eingänge geschützt?
- Weiß ich, wohin Wasser im Ernstfall abfließen würde?
- Kenne ich mein persönliches Risiko?
Überflutungsvorsorge bedeutet nicht, jedes Risiko vollständig auszuschließen.
Aber sie heißt, vorbereitet zu sein, bevor das Wasser kommt. 🏡
Denn guter Schutz entsteht nicht erst im Ereignis.
Er entsteht durch Aufmerksamkeit, Vorsorge und klare Verantwortung.
Idee der Woche: 💡
Machen Sie einen 15-Minuten-Starkregen-Check auf Ihrem Grundstück oder in Ihrer Wohnung:
Gehen Sie einmal bewusst ums Haus und fragen sich:
Wo würde Wasser hinfließen, wenn es jetzt in kurzer Zeit sehr stark regnet?
Notieren Sie sich drei Schwachstellen und setzen Sie eine Schutzmaßnahme dagegen noch diesen Monat um. ✅
Ihr und euer
Markus Becker
#Ideenpost #montagsmotivation #Starkregen #Überflutungsschutz #Klimaanpassung #Eigenvorsorge ... Mehr sehenWeniger sehen
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Ich höre und höre doch nicht 🌊⚠️
„Wer sich nicht vorbereitet, bereitet sich auf das Scheitern vor!“ — so lautet der Titel eines Podcasts der Zürich Versicherung mit Horst Nussbaumer und Prof. Holger Schüttrumpf. Darin wird sehr bildhaft beschrieben, dass Mittelgebirgslandschaften ohne technischen Hochwasserschutz künftig nicht auskommen werden.
Der Grund ist so einfach wie unbequem: Die Bebauung ist an vielen Stellen viel zu weit fortgeschritten, um allein auf Rückzug, Vermeidung oder Hoffnung setzen zu können. 🏘️
Eine weitere Schlagzeile rund um den Jahrestag der Flut lautete: „Die dramatische Botschaft ist nicht angekommen!“ — ein Zitat der Landrätin in der Frankfurter Rundschau. Gemeint war: Wenn wir die Finanzierung des technischen Hochwasserschutzes nicht hinbekommen, sind wir im entscheidenden Punkt kaum besser geschützt als vor der Flut. 💧
In der Nachbesprechung eines Termins mit Gewerbetreibenden zum Frühwarnsystem infraWarn der inframeta eG wurde berichtet, dass viele den Mehrwert einer 72-Stunden-Vorhersage nicht verstanden hätten. ⏱️
Da wird man als Wasserbauingenieur irgendwann sprachlos.
Was muss man noch sagen?
Was tust Du, wenn die öffentliche Hand in einer Zuständigkeitsfalle steckt?
Die Kommune kann es nicht bezahlen.
Das Land will keine Präzedenzfälle schaffen.
Der Bund verweist darauf, dass doch eigentlich alles geregelt sei.
Und was passiert, wenn Eigenverantwortung nicht erkannt wird? Wenn Verdrängung einfacher ist als Vorbereitung? 🤷♂️
„Hochwasserdemenz“, das St.-Florians-Prinzip oder „Wasch mich, aber mach mich nicht nass!“ — all das beschreibt eine Verdrängung, die inzwischen sehr sichtbar geworden ist.
Ein Bürgermeister brachte es einmal sehr treffend auf den Punkt:
„Beim nächsten Hochwasserereignis erkennt dann jeder Betroffene, dass er sich besser hätte vorbereiten müssen.“
Schade eigentlich. Warum muss immer erst der Schaden eintreten? War das Ereignis von 2021 nicht Warnung genug? 🚨
Deshalb: Warten Sie nicht auf die nächste Katastrophe. Prüfen Sie Ihre Verwundbarkeit. Sichern Sie, was zu sichern ist. Nutzen Sie Frühwarnsysteme. Klären Sie Zuständigkeiten. Sorgen Sie vor.
Kümmern Sie sich. Jetzt. ✅
Ihr und euer
Markus Becker
Foto: Dominik Ketz
#Hochwasserschutz #Klimaanpassung #Starkregenvorsorge #Katastrophenschutz #Eigenvorsorge ... Mehr sehenWeniger sehen
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Das bringt die Sache auf den Punkt. Starker Beitrag. Wir brauchen endlich und sehr schnell Hochwasserschutz. Sonst bringt uns die Frühwarnung auch keinen Erfolg. Wer möchte am Spielfeldrand stehen und zusehen, wie das eigene Haus erneut in den Fluten untergeht.
Wir sind dabei ein Projekt zu starten in dem es um Katastrophen Resilienz geht. Wir wollen zusammen mit anderen eine Projektstelle schaffen, die genau auch die eigene Verantwortung in dem Blick nimmt. Auch unter dem Stichwort Selbstwirksamkeit. Ich glaube da sind unsere Gedanken nicht weit auseinander!
Wir haben die eine Katastrophe noch nicht aufgearbeitet und nichts darüber gelernt, da wollen wir uns auf die nächste Katastrophe vorbereiten. Hochwasser ist das angesagte Thema, was wenn die Katastrophe nichts mit Hochwasser zu tun hat, hat man darüber mal nachgedacht. Und bleiben wir beim Hochwasser, wir haben noch nicht mal ein Fundament und reden wir schon von Richtfest. "Schuster bleib bei deinen ...."
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Im Hochbau sind Rituale selbstverständlich: Spatenstich, Richtfest, Schlüsselübergabe.
Im Tiefbau dagegen verschwinden solche Rituale oft im Bauablauf. Dabei hätten gerade Tiefbauprojekte sie dringend verdient.
Denn eine neue Straße, ein Kanal, eine Brücke, eine Leitung oder ein Regenrückhaltebecken sind mehr als technische Bauwerke. Sie entstehen zumeist unter schwierigen Bedingungen: bei laufendem Verkehr, mit engen Zeitfenstern, vielen Beteiligten und viel Abstimmungsaufwand im Hintergrund.
Rituale geben solchen Projekten einen sichtbaren Rahmen.
Ein Spatenstich sagt: Jetzt beginnt etwas Gemeinsames. 🤝
Ein Bauabschluss mit Dank an die Beteiligten sagt: Diese Leistung war nicht selbstverständlich.
Ein kleines Baustellenritual schafft Wertschätzung für Bauunternehmen, Planende, Verwaltung, Politik und Anlieger.
Gerade im Tiefbau sieht man am Ende häufig wenig von dem, was geleistet wurde. Leitungen verschwinden im Boden, Kanäle liegen unter der Straße, Entwässerung funktioniert im besten Fall unauffällig.
Umso wichtiger ist es, die Menschen sichtbar zu machen, die daran gearbeitet haben. 👷♀️👷♂️
Vielleicht sollten wir solche Rituale wieder bewusster pflegen. Nicht als Pflichttermin mit Pressefoto, sondern als echtes Zeichen von Respekt, Zusammenarbeit und gemeinsamer Verantwortung für Infrastruktur.
Idee der Woche 💡
Planen Sie beim nächsten Tiefbauprojekt ein kleines Ritual ein.
Das kann ein Spatenstich sein, ein Baustellenfrühstück, ein Dankeschön-Termin zum Abschluss oder ein kurzer Moment mit allen Beteiligten vor Ort.
Die Frage ist einfach: Wie machen wir sichtbar, dass hier gemeinsam etwas Wichtiges entstanden ist?
Ihr und euer
Markus Becker
#Ideenpost #montagsmotivation #tiefbau #infrastruktur #baukultur #wertschätzung ... Mehr sehenWeniger sehen
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Die Sperrung der Bonner Nordbrücke zeigt sehr deutlich, wie abhängig unser Alltag von funktionierender Infrastruktur ist. 🌉
Eine Brücke ist eben nicht nur ein Bauwerk aus Beton, Stahl und Asphalt. Sie ist Teil eines ganzen Systems: Verkehr, Wirtschaft, Verwaltung, Rettungswege, Schulwege, Pendlerströme und Bürgeralltag hängen daran.
Wenn ein solches zentrales Element ausfällt, spüren es alle sofort.
Genau deshalb müssen wir kritische Infrastruktur früher sichtbar machen. Zustandsnoten allein reichen dafür nicht aus. Wir müssen auch verstehen, welche Folgen ein Ausfall hätte: Wer ist betroffen? Welche Alternativen gibt es? Welche Kettenreaktionen entstehen im Netz?
Bauwerksunterhaltung ist damit keine technische Nebenaufgabe. Sie ist aktive Daseinsvorsorge.
Genauso wichtig wie Planung, Prüfung und Bau ist dabei die Kommunikation. Bürgerinnen und Bürger, Politik und Verwaltung benötigen verständliche Informationen, bevor der Druck entsteht – nicht erst, wenn die Sperrung da ist und der Ärger groß wird. 💬
Gute Infrastrukturarbeit braucht vorbereitete Szenarien statt spontaner Reaktionen. Was passiert bei einer Teilsperrung? Was sind die Folgen einer Vollsperrung? Welche Umleitungen sind wirklich belastbar? Welche Entscheidungen müssen vorbereitet sein?
Dafür sind wir auf bessere Daten, bessere Zusammenarbeit und neue Werkzeuge angewiesen.
Die wichtigste Frage lautet deshalb nicht nur: Wie reparieren wir ein Bauwerk?
Sondern auch: Welcher Engpass wird bei uns erst sichtbar, wenn es eigentlich schon zu spät ist?
Als Infrastrukturakteure sollten wir solche Ereignisse nicht nur als Störung betrachten. Wir sollten sie als Lernmoment nutzen. 💡
Idee für die Woche:
Stellen Sie im nächsten Projekt, in der nächsten Teambesprechung oder bei der nächsten Bauwerksbetrachtung eine einfache Frage:
Was passiert, wenn dieses Bauwerk, dieser Prozess oder diese Schlüsselperson morgen ausfällt?
Die Antwort muss kein umfangreiches Gutachten sein. Eine kurze Liste genügt:
- Was fällt aus?
- Wer ist betroffen?
- Welche vorbereitete Maßnahme brauchen wir?
So wird aus einer möglichen Krise ein Frühwarnsystem.
Und aus reaktiver Infrastrukturverwaltung wird vorausschauendes Infrastrukturmanagement. ✅
Ihr und euer
Markus Becker
#Ideenpost #montagsmotivation #infrastruktur #brückenbau #kritischeinfrastruktur #infrastrukturmanagement ... Mehr sehenWeniger sehen
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Kennt ihr diesen Satz: „Wann soll ich das denn noch machen?“
Gerade im Infrastrukturkontext ist schnell alles gleichzeitig wichtig: Termine, Abstimmungen, Planänderungen, Baustellenfragen, Fördermittel, Politik, Bürgeranfragen. Da ist Überforderung menschlich.
Aber: Wenn wir dauerhaft nur im Jammern bleiben, wird nichts leichter. Die Schleife dreht sich weiter. Manchmal hilft nicht mehr Druck, sondern ein kleiner Schritt zurück und ein klarer nächster Schritt nach vorn.
Drei kurze Tipps, um aus dem Hamsterrad herauszukommen:
1. Alles sichtbar machen 📝
Schreibt einmal runter, was wirklich auf dem Tisch liegt: Projekte, offene Entscheidungen, Abhängigkeiten. Oft wirkt der Berg größer, solange er nur im Kopf ist.
2. Priorisieren wie im Bauablauf 🏗️
Nicht alles kann gleichzeitig zuerst anstehen. Fragt: Was blockiert andere? Wo ist eine Frist vorgegeben? Was bringt das Projekt wirklich weiter? Danach wird abgearbeitet, nicht alles parallel getragen.
3. Früh kommunizieren statt spät kämpfen 💬
Wenn Kapazitäten fehlen, sagt es früh. Eine klare Rückmeldung wie „Das geht diese Woche nicht zusätzlich, aber ich kann X bis Freitag liefern“ ist besser als stiller Frust und spätere Eskalation.
Am Ende geht es nicht darum, immer noch mehr zu schaffen.
Es geht darum, wieder handlungsfähig zu werden.
Nicht alles auf einmal. Aber den nächsten sinnvollen Schritt.
Ihr und euer
Markus Becker
#Ideenpost #Montagsmotivation #Infrastruktur #Projektmanagement #PrioritätenSetzen #Kommunikation ... Mehr sehenWeniger sehen
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Bei komplexen innerstädtischen Baumaßnahmen arbeiten oft mehrere Bauherren, Ingenieurbüros, Planer und Netzeigentümer zusammen. 🤝
Das ist typisch im Infrastrukturausbau:
Viele Beteiligte, unterschiedliche Vorgehensweisen, verschiedene Interessen und zahlreiche interne Abhängigkeiten treffen aufeinander.
Gleichzeitig geht es um etwas absolut Entscheidendes: unsere unterirdische Infrastruktur. 💧
Private Anlieger, Pendler, Gewerbetreibende, interessierte Bürgerinnen und Bürger oder Kommunalpolitiker schauen alle aus unterschiedlichen Perspektiven auf so eine Baumaßnahme. Genau das macht die Maßnahme komplex.
Was mich dabei wirklich triggert:
Wenn Unverständnis oder Unmut ungefiltert dort ankommen, wo die eigentliche Wertschöpfung passiert — bei den Menschen im Tiefbau.
Bei den Kolonnen, die draußen bei Wind, Wetter, Lärm, Verkehr und oft unter schwierigen Randbedingungen die Arbeit erledigen. 🏗️
Das ist nicht in Ordnung.
Gerade deshalb schätze ich die Möglichkeiten, mit infraMessage private Anlieger gezielt und verständlich zu informieren. Ich kann eine Nachricht – inklusive Foto der Tiefbaukolonne – direkt in die Haushalte senden, zum Beispiel: „Diese Tiefbauer sanieren in der nächsten Woche Ihre sanierungsbedürftigen Schmutzwasserhausanschlüsse.“
Und plötzlich passiert etwas.
Menschen überlegen:
Schmutzwasser - was ist das eigentlich?
Ach ja — das produziere ich jeden Tag selbst.
Und diese Leute sanieren die Leitungen, die dafür sorgen, dass das zuverlässig funktioniert?
Dann entsteht Verständnis.
Und aus Verständnis kann Wertschätzung werden.
Denn Tiefbau ist keine saubere, einfache oder selbstverständliche Arbeit.
Tiefbau ist systemrelevant.
Tiefbau verdient Respekt, Dankbarkeit und eine bessere Kommunikation. 🙌
Mit menschlicher Bürgerkommunikation können wir die Zusammenarbeitskultur auf Baustellen positiv beeinflussen.
Das ist notwendig.
Das ist wertvoll.
Und es ist längst überfällig.
Der Tiefbau braucht Wertschätzung.
Gute Woche!
Ihr und euer
Markus Becker
#Ideenpost #Tiefbau #Infrastruktur #Bürgerkommunikation #Wertschätzung ... Mehr sehenWeniger sehen
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