Wir sorgen für Zukunftsfähige Infrastruktur
Wertschätzung, Freude, Dranbleiben
Die Infra­struktur-Experten

Ihr Infrastruktur-Projekt ist bei uns in den besten Händen

Berthold Becker GmbH: Ihr Büro für Ingenieur- und Tiefbau

Wir gestalten die Infrastruktur von morgen: Seit mehr als 50 Jahren sorgt die Berthold Becker GmbH in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen für zukunftsfähige Infrastruktur. Dazu entwickeln wir in unserem Ingenieurbüro in Bad Neuenahr-Ahrweiler innovative Lösungen für unsere Kunden. Als Experten im Bereich des kommunalen Tief- und Straßenbaus verbinden wir dafür traditionelle Ingenieurleistungen mit neuen Ideen und Techniken zur Entwicklung für nachhaltige Infrastruktursysteme in den Bereichen Straßenbau, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Auch Hochwasser- und Starkregenvorsorge werden zunehmend wichtigere Themen, denen wir uns widmen.

Vertrauen Sie auf unsere Expertise: Wir realisieren auch Ihr Infrastruktur-Projekt zukunftssicher!

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Trinkwasser­versorgung

Von Leitungen über Netz­hydraulik bis zu Hoch­behältern: So stellen wir die Trinkwasser­versorgung sicher.

Mehr
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Abwasser­entsorgung

Erneuerung der Kanalisation, Kanal­sanierung oder Rückhalte­becken: So gewährleisten wir die Abwasser­­entsorgung.

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Bahnhof-Bad Neuenahr-2023-003

Verkehrs­anlagen

Ob Straßenbau oder Frei­anlagen: Wir schaffen mit zukunfts­fähigen Verkehrs­anlagen wichtige Verbindungen.

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Gewässer

Im Gewässer­ausbau behalten wir ökologische Aspekte im Blick für eine naturnahe Entwicklung von Gewässern.

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Datenbank­pflege

Nur gut gepflegt bringen GIS-Systeme und Datenbanken den erhofften Mehrwert – dabei unterstützen wir Sie.

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Beratung

Geschicktes Konflikt­management und clevere Bau­kommunikation: So laufen Infrastruktur-Projekten effizienter.

Mehr
Regen

Hochwasser- & Starkregenvorsorge

Überflutungen? Für die Hochwasser- und Starkregen­­vorsorge erarbeiten wir zukunftsfähige Konzepte und Lösungen.

Mehr
IB Becker-BIM-2021-005

BIM-Management

Gehen Sie mit uns auf die innovative Reise in die Zukunft des Bauens und erfahren Sie mehr über die BIM-Methodik.

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Dienst­leistungen

Ob Unterstützung im Innendienst oder auf der Baustelle: So beschleunigen wir gemeinsam Infrastruktur-Projekte.

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Gemeinsam für eine zukunftsfähige Infrastruktur

Unsere Infrastruktur-Akademie

Neben unserer klassischen Tätigkeit als Büro für Ingenieur- und Tiefbau haben wir uns ein weiteres Ziel gesteckt: eine regionale Tiefbau-Community aufzubauen. Denn für eine zukunftsfähige Infrastruktur müssen wir gemeinsam anpacken. Deshalb sind die Seminare der Infrastruktur-Akademie nicht einfach nur Fortbildungen, bei denen Infrastruktur-Experten ihr Wissen erweitern und gegebenenfalls Fortbildungspunkte erhalten. Ob Einsteigern oder erfahrene Berufsakteure aus kleinen und großen Gebietskörperschaften und Unternehmen: Die Infrastruktur-Akademie soll ihnen vielmehr die Möglichkeit bieten, sich zu vernetzen.

Werden Sie Teil des führenden Netzwerks für zukunftsfähige Infrastruktur!

Aktuelles, Kommentare & News

Wir brauchen robustere Infrastruktur!

1. September 2026

Wir brauchen robustere Infrastruktur! Wer derzeit erlebt, welche Auswirkungen die Sperrung der Nordbrücke in Bonn hat, ahnt schnell: Wir stehen […]

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Ich höre und höre doch nicht

1. August 2026

Ich höre und höre doch nicht „Wer sich nicht vorbereitet, bereitet sich auf das Scheitern vor!“ – so lautet der […]

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Jahrestag

1. Juli 2026

Jahrestag Fünf Jahre jährt sich die Ahrtalflut. Mein Kommentar dazu? Wir haben uns alle verändert. Wir sprechen von der Zeit […]

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Menschen & Eitelkeiten

1. Juni 2026

Menschen & Eitelkeiten Baumenschen sind eine Untergruppe der Gruppe der MENSCHEN. Über die Besonderheiten von BAUMENSCHEN habe ich schon oft […]

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Personalwesen – die Königsdisziplin

1. Mai 2026

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1. April 2026

Mutig sein Verfolgen Sie, wie sich die inframeta eG aktuell entwickelt? Ich persönlich tue das mit großer Freude – und, […]

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1. März 2026

Der GELBE BUS Wer Infrastruktur baut, braucht nicht nur gute Ingenieure, sondern vor allem gute Kommunikation. In Andernach an der […]

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Macher nach vorne!

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Immer nur Blaulichtphase? Das reicht nicht! Die „Blaulichtphase“ nach der Ahrtalflut war eine Ausnahmesituation – und sie war bemerkenswert. Gemeinsam […]

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Stimmen unserer Partner & Kunden

Überzeugen Sie sich selbst

Ralf Solinski

Technischer Werkleiter der Verbandsgemeindewerke Nastätten

Die Planung der Maßnahmen erfolgt in enger Abstimmung mit dem Auftragnehmer und den zuständigen Fachbehörden, um eine optimale Planung zu erzielen. Desweiteren ist bei der Bauleitung anzumerken, dass hier nach pragmatischen Lösungen bei bestehenden Aufgabenstellungen gesucht wird. Die Zusammenarbeit ist konstruktiv, ergebnisorientiert und partnerschaftlich.

Udo Scholl

Kaufmännischer Geschäftsführer der Energienetze Mittelrhein GmbH

Ohne Ihre kurzfristige Zusage, die nötigen Planungen für die Microtunnel im Bereich Sinzig sofort zu starten und uns dadurch zu helfen, hätten wir es nicht geschafft. Es ist uns sehr wohl bewusst, dass deswegen Ihre anderen Projekte zurückgestellt werden mussten.

(Zum Bau der neuen Hochdruckleitung in Bad Neuenahr)

Holger Schäfer

Abteilungsleiter Technik der Stadtwerke Andernach Energie GmbH

Besten Dank für die – wie gewohnt – schnelle Unterstützung!

Dirk Weber

Werkleiter Eigenbetriebe Abwasserwerk und Wasserwerk der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler

Von der Veranstaltung habe ich persönlich ganz neue Aspekte mitgenommen. Insbesondere der aufgezeigte zeitliche Ausblick hat erkennen lassen, dass das BIM nunmehr relativ schnell zu einem alltäglichen Arbeitsmittel werden wird.

(zur Fortbildungsveranstaltung BIM im kommunalen Tiefbau)

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Melzner

Professor für „Digitales Planen und Bauen“ an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Der richtige Schritt auch im kommunalen Tiefbau die BIM-Methodik mit der ganzen Mannschaft einzuführen, hier kann IBB als Vordenker sein Potential noch besser ausschöpfen.

Unterwegs in den Sozialen Netzwerken

Aktuelles von Berthold Becker – Büro für Ingenieur- und Tiefbau

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Dass die Bedeutung der regionalen Trinkwasserversorgung wieder wächst, ist spätestens seit den vergangenen Hitzetagen vielen bewusst geworden. 💧

Viele haben inzwischen auch erfahren, dass das Wasserdargebot in den Höhenregionen — zum Beispiel in der Eifel, im Westerwald, im Taunus oder im Hunsrück — deutlich zurückgeht. Gleichzeitig hoffen die meisten, dass „das schon irgendwie geregelt wird“ und dass notwendige Maßnahmen rechtzeitig angestoßen werden.

Ich habe auch in diesem Sommer wieder mit Wassermeistern und Werkleitern gesprochen. Überwiegend waren diese Gespräche von großer Sorge geprägt. Besonders nachdenklich macht mich, wenn erfahrene Fachleute resignieren, von ihrem baldigen Ruhestand sprechen oder davon, dass „die Politik“ seit Jahren nicht ausreichend auf die Hinweise aus der Praxis hört.

Einige Versorger arbeiten bereits mit sogenannten Versorgungsampeln. Sie zeigen transparent, wenn sich die Lage verschlechtert und wann Wasser eingespart werden muss. Das ist ein wichtiger Schritt. 🚦 Aber wie lange kann eine Gelbphase eigentlich dauern? Und wer entwickelt belastbare Szenarien für eine Rotphase?

Mit diesem Ideenpost möchte ich erneut sensibilisieren.

Verschaffen Sie sich Aufmerksamkeit. Sprechen Sie die Zielkonflikte offen an. Wir müssen strategischer, interkommunaler und schneller Ideen entwickeln. Die anhaltenden Hitzephasen sind kein Ausreißer mehr, sondern ein deutliches Signal. 🌡️

Beginnen Sie mit vielen großen und kleinen Gesprächen: über Wasserwanderwege, über Versorgungsampeln, über Notfallkonzepte und über die Notwendigkeiten, die sich aus den Hitzewellen immer dringlicher ergeben.

Und führen Sie diese Gespräche nicht nur im Werksausschuss, sondern auch im Stadtrat, im Verbandsgemeinderat und überall dort, wo Entscheidungen vorbereitet und getroffen werden.

Lassen Sie uns das gemeinsam angehen: unaufgeregt, professionell, fachlich fundiert — und mit etwas weniger politischer Symbolik und etwas weniger Drohszenario durch das „Gebührenmonster“. 🤝

Ihr und euer
Markus Becker

#Ideenpost #Montagsmotivation #Trinkwasserversorgung #Klimaanpassung #Wasserressourcen #KommunaleInfrastruktur
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Dass die Bedeutung der regionalen Trinkwasserversorgung wieder wächst, ist spätestens seit den vergangenen Hitzetagen vielen bewusst geworden. 💧

Viele haben inzwischen auch erfahren, dass das Wasserdargebot in den Höhenregionen — zum Beispiel in der Eifel, im Westerwald, im Taunus oder im Hunsrück — deutlich zurückgeht. Gleichzeitig hoffen die meisten, dass „das schon irgendwie geregelt wird“ und dass notwendige Maßnahmen rechtzeitig angestoßen werden.

Ich habe auch in diesem Sommer wieder mit Wassermeistern und Werkleitern gesprochen. Überwiegend waren diese Gespräche von großer Sorge geprägt. Besonders nachdenklich macht mich, wenn erfahrene Fachleute resignieren, von ihrem baldigen Ruhestand sprechen oder davon, dass „die Politik“ seit Jahren nicht ausreichend auf die Hinweise aus der Praxis hört.

Einige Versorger arbeiten bereits mit sogenannten Versorgungsampeln. Sie zeigen transparent, wenn sich die Lage verschlechtert und wann Wasser eingespart werden muss. Das ist ein wichtiger Schritt. 🚦 Aber wie lange kann eine Gelbphase eigentlich dauern? Und wer entwickelt belastbare Szenarien für eine Rotphase?

Mit diesem Ideenpost möchte ich erneut sensibilisieren.

Verschaffen Sie sich Aufmerksamkeit. Sprechen Sie die Zielkonflikte offen an. Wir müssen strategischer, interkommunaler und schneller Ideen entwickeln. Die anhaltenden Hitzephasen sind kein Ausreißer mehr, sondern ein deutliches Signal. 🌡️

Beginnen Sie mit vielen großen und kleinen Gesprächen: über Wasserwanderwege, über Versorgungsampeln, über Notfallkonzepte und über die Notwendigkeiten, die sich aus den Hitzewellen immer dringlicher ergeben.

Und führen Sie diese Gespräche nicht nur im Werksausschuss, sondern auch im Stadtrat, im Verbandsgemeinderat und überall dort, wo Entscheidungen vorbereitet und getroffen werden.

Lassen Sie uns das gemeinsam angehen: unaufgeregt, professionell, fachlich fundiert — und mit etwas weniger politischer Symbolik und etwas weniger Drohszenario durch das „Gebührenmonster“. 🤝

Ihr und euer
Markus Becker

#Ideenpost #Montagsmotivation #Trinkwasserversorgung #Klimaanpassung #Wasserressourcen #KommunaleInfrastruktur

Wir brauchen robustere Infrastruktur! 🏗️

Wer derzeit erlebt, welche Auswirkungen die Sperrung der Nordbrücke in Bonn hat, ahnt schnell: Wir stehen im Bereich unserer Infrastruktur vor großen Herausforderungen. Das Muster ist dabei immer wieder ähnlich.

Nach dem Neubau einer Infrastruktur wird häufig über Jahre hinweg zu wenig in Unterhaltung investiert. Wenn dann endlich mit der Unterhaltung begonnen wird, ist der Zeitpunkt für eine echte Instandsetzung oft bereits verpasst. Stattdessen landet man schnell auf dem Niveau reiner Reparaturen: Maßnahmen, die die Funktion vielleicht noch für etwa acht bis zehn Jahre aufrechterhalten.

Danach kommt jemand auf die vermeintlich clevere Idee, auf das „Pflaster“ noch ein weiteres „Reparaturpflaster“ zu kleben. Und irgendwann stehen wir genau an dem Punkt, an dem Bonn jetzt mit der Nordbrücke steht: Niemand möchte mehr für die Tragfähigkeit der Brücke unterschreiben. ⚠️

Für das nördliche Rheinland-Pfalz wäre beispielsweise der Ausfall der Bendorfer Brücke über die A 48 oder der Winninger Brücke der A 61 ein ähnlich schwerer Schlag.

Der Satz „Zukunftsfähige Infrastruktur ist keine Selbstverständlichkeit!“ wird in solchen Momenten sofort verstanden.

Infrastruktur reagiert oft träge. Sie fällt nicht von heute auf morgen komplett aus und lässt sich häufig noch reparieren — aber eben nur bis zu einem gewissen Punkt. Danach ist eine grundlegende Erneuerung notwendig.

In Zeiten kurzfristigen Denkens, oft nur bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode, verpassen wir immer häufiger den richtigen Zeitpunkt für Instandsetzung oder Erneuerung.

Und am Ende muss Bonn nun den Schaden tragen — einen Schaden, der volkswirtschaftlich vermutlich deutlich größer ist als ein rechtzeitig geplanter Neubau oder eine konsequente Erneuerung. 📉

Wo werden solche volkswirtschaftlichen Berechnungen eigentlich angestellt? Warum handeln wir bei diesen eigentlich einfachen Zusammenhängen nicht robuster? Warum findet sich so selten jemand, der sich verantwortlich fühlt und Verantwortung übernimmt?

Warum nutzen wir nicht konsequenter die Erfahrungen aus der Ahrtalflut, etwa mit Blick auf die B 9-Brücke, oder die Erkenntnisse aus dem GENUA-Muster?

Wann werden wir endlich klarer, vorausschauender und robuster? 🌉

Ihr und euer
Markus Becker

Bild: KlausMJan / stock.adobe.com

#Infrastruktur #Verkehrsinfrastruktur #Brückenbau #Bauwesen #NachhaltigeInfrastruktur #Deutschland
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Wir brauchen robustere Infrastruktur! 🏗️

Wer derzeit erlebt, welche Auswirkungen die Sperrung der Nordbrücke in Bonn hat, ahnt schnell: Wir stehen im Bereich unserer Infrastruktur vor großen Herausforderungen. Das Muster ist dabei immer wieder ähnlich.

Nach dem Neubau einer Infrastruktur wird häufig über Jahre hinweg zu wenig in Unterhaltung investiert. Wenn dann endlich mit der Unterhaltung begonnen wird, ist der Zeitpunkt für eine echte Instandsetzung oft bereits verpasst. Stattdessen landet man schnell auf dem Niveau reiner Reparaturen: Maßnahmen, die die Funktion vielleicht noch für etwa acht bis zehn Jahre aufrechterhalten.

Danach kommt jemand auf die vermeintlich clevere Idee, auf das „Pflaster“ noch ein weiteres „Reparaturpflaster“ zu kleben. Und irgendwann stehen wir genau an dem Punkt, an dem Bonn jetzt mit der Nordbrücke steht: Niemand möchte mehr für die Tragfähigkeit der Brücke unterschreiben. ⚠️

Für das nördliche Rheinland-Pfalz wäre beispielsweise der Ausfall der Bendorfer Brücke über die A 48 oder der Winninger Brücke der A 61 ein ähnlich schwerer Schlag.

Der Satz „Zukunftsfähige Infrastruktur ist keine Selbstverständlichkeit!“ wird in solchen Momenten sofort verstanden.

Infrastruktur reagiert oft träge. Sie fällt nicht von heute auf morgen komplett aus und lässt sich häufig noch reparieren — aber eben nur bis zu einem gewissen Punkt. Danach ist eine grundlegende Erneuerung notwendig.

In Zeiten kurzfristigen Denkens, oft nur bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode, verpassen wir immer häufiger den richtigen Zeitpunkt für Instandsetzung oder Erneuerung.

Und am Ende muss Bonn nun den Schaden tragen — einen Schaden, der volkswirtschaftlich vermutlich deutlich größer ist als ein rechtzeitig geplanter Neubau oder eine konsequente Erneuerung. 📉

Wo werden solche volkswirtschaftlichen Berechnungen eigentlich angestellt? Warum handeln wir bei diesen eigentlich einfachen Zusammenhängen nicht robuster? Warum findet sich so selten jemand, der sich verantwortlich fühlt und Verantwortung übernimmt?

Warum nutzen wir nicht konsequenter die Erfahrungen aus der Ahrtalflut, etwa mit Blick auf die B 9-Brücke, oder die Erkenntnisse aus dem GENUA-Muster?

Wann werden wir endlich klarer, vorausschauender und robuster? 🌉

Ihr und euer
Markus Becker

Bild: KlausMJan / stock.adobe.com

#Infrastruktur #Verkehrsinfrastruktur #Brückenbau #Bauwesen #NachhaltigeInfrastruktur #Deutschland

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Ja Markus es ist einfach unpopulär. Die Gesellschaft reagiert eben hochgradig allergisch auf mobilitätsverlust. Und die Prügel mag keiner freiwillig einstecken. Und der kleine Techniker wird dann gerne überhört. Ich habe es auch live und in Farbe am Endenicht Ei mit erlebt als da nichts mehr zu reparieren war.

In meinem Sommerurlaub in der Oberpfalz, im Osten Bayerns, habe ich mir die Hochwasserschutzmaßnahmen an Vils und Naab angesehen. 🌊

Besonders gut gefallen hat mir die Region insgesamt: von Amberg über Schwandorf und Regensburg bis hin zum angrenzenden Bayerischen Wald. 🌲 Angenehm war auch das Klima: Die Temperaturen lagen meist zwischen 25 °C und 30 °C und damit etwa 5 °C bis 10 °C unter denen meines Heimattals. Sehr erholsam. ☀️

Solche Regionen werden künftig vermutlich profitieren – gerade von Urlauberinnen und Urlaubern, die im Sommer keine Temperaturen von 35 °C und mehr als angenehm empfinden.

Ebenfalls sehr beeindruckt hat mich der Ort Kallmünz an der Mündung der Vils in die Naab. 🏞️ Zwei Punkte sind mir dort vor allem aufgefallen:

Erstens der Begriff „Sitz der Verwaltungsgemeinschaft“. Das erscheint mir als eine clevere Form interkommunaler Zusammenarbeit – gerade in einer Region, in der allein auf den letzten 10 km der Vils bis zur Mündung mehrere Verwaltungszuständigkeiten berührt werden. 🤝

Zweitens hat mir die aufgeständerte Bauweise des Verwaltungssitzes sehr gut gefallen. Viele technische Argumente, Pläne und Zeichnungen werden von Bürgerinnen und Bürgern oft weniger gut verstanden als ein gebautes Beispiel. Hier erkennt jeder sofort: Im Erdgeschoss können sinnvollerweise nur Park- oder Lagernutzungen stattfinden, und eine außenliegende Treppe kann im Ernstfall für Evakuierungen sehr hilfreich sein. 🏗️

Meine Idee für die Woche lautet daher:

Wenn Sie als Kommune oder kommunaler Betrieb bautechnische Maßnahmen – zum Beispiel in der Überflutungsvorsorge – umgesetzt sehen möchten, dann schaffen Sie ein sichtbares Muster.

Seien Sie Vorbild. Bauen Sie ein Beispiel, das überzeugt. 💡

Viel Erfolg!

Ihr und euer
Markus Becker

#Ideenpost #Montagsmotivation #Hochwasserschutz #Überflutungsvorsorge #KommunaleInfrastruktur #Klimaanpassung
... Mehr sehenWeniger sehen

In meinem Sommerurlaub in der Oberpfalz, im Osten Bayerns, habe ich mir die Hochwasserschutzmaßnahmen an Vils und Naab angesehen. 🌊

Besonders gut gefallen hat mir die Region insgesamt: von Amberg über Schwandorf und Regensburg bis hin zum angrenzenden Bayerischen Wald. 🌲 Angenehm war auch das Klima: Die Temperaturen lagen meist zwischen 25 °C und 30 °C und damit etwa 5 °C bis 10 °C unter denen meines Heimattals. Sehr erholsam. ☀️

Solche Regionen werden künftig vermutlich profitieren – gerade von Urlauberinnen und Urlaubern, die im Sommer keine Temperaturen von 35 °C und mehr als angenehm empfinden.

Ebenfalls sehr beeindruckt hat mich der Ort Kallmünz an der Mündung der Vils in die Naab. 🏞️ Zwei Punkte sind mir dort vor allem aufgefallen:

Erstens der Begriff „Sitz der Verwaltungsgemeinschaft“. Das erscheint mir als eine clevere Form interkommunaler Zusammenarbeit – gerade in einer Region, in der allein auf den letzten 10 km der Vils bis zur Mündung mehrere Verwaltungszuständigkeiten berührt werden. 🤝

Zweitens hat mir die aufgeständerte Bauweise des Verwaltungssitzes sehr gut gefallen. Viele technische Argumente, Pläne und Zeichnungen werden von Bürgerinnen und Bürgern oft weniger gut verstanden als ein gebautes Beispiel. Hier erkennt jeder sofort: Im Erdgeschoss können sinnvollerweise nur Park- oder Lagernutzungen stattfinden, und eine außenliegende Treppe kann im Ernstfall für Evakuierungen sehr hilfreich sein. 🏗️

Meine Idee für die Woche lautet daher:

Wenn Sie als Kommune oder kommunaler Betrieb bautechnische Maßnahmen – zum Beispiel in der Überflutungsvorsorge – umgesetzt sehen möchten, dann schaffen Sie ein sichtbares Muster.

Seien Sie Vorbild. Bauen Sie ein Beispiel, das überzeugt. 💡

Viel Erfolg!

Ihr und euer
Markus Becker

#Ideenpost #Montagsmotivation #Hochwasserschutz #Überflutungsvorsorge #KommunaleInfrastruktur #Klimaanpassung

Innovation braucht den Mut, gewohnte Wege zu verlassen – und die Zuversicht, dranzubleiben, wenn es unbequem wird. 🚀

In den Ingenieurbüros brauchen wir Planungs- und Bauprojekte. Gleichzeitig erleben wir immer häufiger öffentliche Vergabeverfahren, die uns frustrieren: unklare Aufgabenstellungen, hoher Preisdruck und eine Wertung, bei der Qualität oft zu wenig Gewicht bekommt.

Ein Satz, den ich oft höre:
„Der Kunde weiß noch nicht genau, was er will – möchte aber einen Preis auf die Nachkommastelle genau und entscheidet dann danach.“

Das Ergebnis kennen viele:
Nach der Vergabe braucht es enorme Kraft, um solche Projekte irgendwie wirtschaftlich – und vor allem qualitätsvoll – umzusetzen.

Kann man aus dieser Schleife entkommen?
Ja, und ich glaube, wir müssen es sogar.

Denn viele Auftraggeber brauchen nicht nur Planung. Sie brauchen auch Prozessunterstützung, Orientierung und neue Werkzeuge, um komplexe Aufgaben im kommunalen Tiefbau besser zu bewältigen.

Dazu gehören zum Beispiel:

- Bauwerksunterhaltung neu denken
- Bürgerinformation besser organisieren
- Kommunalpolitik fachlich unterstützen
- Planung ganzheitlicher aufsetzen
- Engpässe in Verwaltung, Planung und Betrieb sichtbar machen und lösen

Genau dafür brauchen wir neue Plattformen, auf denen solche Instrumente entwickelt, getestet und angewendet werden können. 💡

Mit der inframeta eG haben wir eine solche Plattform geschaffen:
Eine Genossenschaft, um neue Lösungen für echte Engpässe im kommunalen Tiefbau gemeinsam zu entwickeln.

Erste Instrumente sind bereits entstanden, zum Beispiel:

- infraShare – Vernetzung mit lokalen Experten am selben Ort, wo ich gerade plane oder baue
- infraMessage – die proaktive, zielgruppengenaue Bürgerkommunikation per Pushnachricht
- infraWarn – das Frühwarnsystem, um 72 Stunden vor dem Niederschlagsereignis bessere Entscheidungen zu treffen
- infraDouble – der digitale Zwilling, der hilft, innerstädtische Baumaßnahmen und Planungen für Anlieger wirklich zu verstehen

Die Idee dahinter:
Nicht warten, bis sich Vergabeverfahren, Strukturen oder Rahmenbedingungen von allein verbessern, sondern gemeinsam neue Ansätze schaffen, die Kommunen, Ingenieurbüros und Projekte konkret weiterbringen. 🤝

Frage der Woche:
Welcher Engpass in Ihrem Tagesgeschäft müsste eigentlich ganz anders angegangen werden?

Oder anders gefragt:
Wo funktionieren klassische Arbeitsplatzbeschreibungen, gewohnte Projektabläufe oder eingefahrene Methoden der bisherigen Personalsuche einfach nicht mehr?

Ich freue mich auf Gedanken, Erfahrungen und konkrete Beispiele.

Kommen Sie zu den Regionaltreffen in Ihrer Nähe, besuchen Sie die Webinare der inframeta-Akademie!

Denn Innovation beginnt dort, wo die Komfortzone endet.

Ihr und euer
Markus Becker

#Ideenpost #Montagsmotivation #Innovation #KommunalerTiefbau #Digitalisierung #Vergabe
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Innovation braucht den Mut, gewohnte Wege zu verlassen – und die Zuversicht, dranzubleiben, wenn es unbequem wird. 🚀

In den Ingenieurbüros brauchen wir Planungs- und Bauprojekte. Gleichzeitig erleben wir immer häufiger öffentliche Vergabeverfahren, die uns frustrieren: unklare Aufgabenstellungen, hoher Preisdruck und eine Wertung, bei der Qualität oft zu wenig Gewicht bekommt.

Ein Satz, den ich oft höre:
„Der Kunde weiß noch nicht genau, was er will – möchte aber einen Preis auf die Nachkommastelle genau und entscheidet dann danach.“

Das Ergebnis kennen viele:
Nach der Vergabe braucht es enorme Kraft, um solche Projekte irgendwie wirtschaftlich – und vor allem qualitätsvoll – umzusetzen.

Kann man aus dieser Schleife entkommen?
Ja, und ich glaube, wir müssen es sogar.

Denn viele Auftraggeber brauchen nicht nur Planung. Sie brauchen auch Prozessunterstützung, Orientierung und neue Werkzeuge, um komplexe Aufgaben im kommunalen Tiefbau besser zu bewältigen.

Dazu gehören zum Beispiel:

- Bauwerksunterhaltung neu denken
- Bürgerinformation besser organisieren
- Kommunalpolitik fachlich unterstützen
- Planung ganzheitlicher aufsetzen
- Engpässe in Verwaltung, Planung und Betrieb sichtbar machen und lösen

Genau dafür brauchen wir neue Plattformen, auf denen solche Instrumente entwickelt, getestet und angewendet werden können. 💡

Mit der inframeta eG haben wir eine solche Plattform geschaffen:
Eine Genossenschaft, um neue Lösungen für echte Engpässe im kommunalen Tiefbau gemeinsam zu entwickeln.

Erste Instrumente sind bereits entstanden, zum Beispiel:

- infraShare – Vernetzung mit lokalen Experten am selben Ort, wo ich gerade plane oder baue
- infraMessage – die proaktive, zielgruppengenaue Bürgerkommunikation per Pushnachricht
- infraWarn – das Frühwarnsystem, um 72 Stunden vor dem Niederschlagsereignis bessere Entscheidungen zu treffen
- infraDouble – der digitale Zwilling, der hilft, innerstädtische Baumaßnahmen und Planungen für Anlieger wirklich zu verstehen

Die Idee dahinter:
Nicht warten, bis sich Vergabeverfahren, Strukturen oder Rahmenbedingungen von allein verbessern, sondern gemeinsam neue Ansätze schaffen, die Kommunen, Ingenieurbüros und Projekte konkret weiterbringen. 🤝

Frage der Woche:
Welcher Engpass in Ihrem Tagesgeschäft müsste eigentlich ganz anders angegangen werden?

Oder anders gefragt:
Wo funktionieren klassische Arbeitsplatzbeschreibungen, gewohnte Projektabläufe oder eingefahrene Methoden der bisherigen Personalsuche einfach nicht mehr?

Ich freue mich auf Gedanken, Erfahrungen und konkrete Beispiele.

Kommen Sie zu den Regionaltreffen in Ihrer Nähe, besuchen Sie die Webinare der inframeta-Akademie!

Denn Innovation beginnt dort, wo die Komfortzone endet.

Ihr und euer
Markus Becker

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Jeder kennt den Begriff der Helikopter-Eltern: Gemeint ist eine übervorsorgliche Steuerung und Überwachung von Kindern, die dem Nachwuchs am Ende eher schadet. Denn wer nie selbst entscheiden darf, lernt auch nicht, Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen.

In einer Fachzeitschrift für Kommunen wurde dieser Begriff auf Städte und Gemeinden übertragen: Helikopter-Kommunen als Antwort auf die Vollkasko-Mentalität mancher Bürgerinnen und Bürger. 🚁
Der Staat soll sich um alles kümmern, alles vorhersehen – selbst das kleinste Unwetter – und im Zweifel rund um die Uhr einsatzbereit sein: auffangen, retten, bewahren.

Je mehr man sich damit beschäftigt, desto klarer wird: Das ist unmöglich. Erst recht, wenn man – wie wir – mit vielen Kommunen und kommunalen Betrieben zusammenarbeitet und sieht, wie angespannt die personelle Situation gerade im Infrastrukturbereich ist.

Wie bringt man das zusammen?
Wie verändert man etwas?
Und vor allem: Wo wird darüber gesprochen?

Meine Idee für diese Woche: 💡
Gehen Sie in die Kommunalpolitik. Suchen Sie das Gespräch mit Ihren Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern. Erklären Sie, wie im kommunalen Tiefbau mit Unsicherheiten umgegangen werden muss. Denn nicht selten gilt der alte Satz:
„Die Wahrheit liegt vor der Baggerschaufel.“ 🚧

Überlegen Sie gemeinsam, wie man regional besser mit Erwartungen, Risiken und Verantwortung umgehen kann. Machen Sie professionelle Öffentlichkeitsarbeit – nicht einmalig, sondern dauerhaft. Zeigen Sie, wo durch gesunden Menschenverstand, gute Kommunikation und fachliche Erfahrung Bauärger vermieden oder gelöst wurde.

Und sprechen Sie auch über Berufsehre: darüber, wie wichtig es ist, dass Fachleute, Verwaltung, Politik und ausführende Unternehmen wieder mit Vertrauen, Respekt und Verantwortungsbewusstsein zusammenarbeiten. 🤝

Wir brauchen keine Helikopter-Kommunen.
Aber wir müssen alle daran arbeiten, dass sie gar nicht erst entstehen.

Ihr und euer
Markus Becker

#Ideenpost #Montagsmotivation #Kommunalpolitik #Infrastruktur #Tiefbau #Verantwortung
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Jeder kennt den Begriff der Helikopter-Eltern: Gemeint ist eine übervorsorgliche Steuerung und Überwachung von Kindern, die dem Nachwuchs am Ende eher schadet. Denn wer nie selbst entscheiden darf, lernt auch nicht, Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen.

In einer Fachzeitschrift für Kommunen wurde dieser Begriff auf Städte und Gemeinden übertragen: Helikopter-Kommunen als Antwort auf die Vollkasko-Mentalität mancher Bürgerinnen und Bürger. 🚁
Der Staat soll sich um alles kümmern, alles vorhersehen – selbst das kleinste Unwetter – und im Zweifel rund um die Uhr einsatzbereit sein: auffangen, retten, bewahren.

Je mehr man sich damit beschäftigt, desto klarer wird: Das ist unmöglich. Erst recht, wenn man – wie wir – mit vielen Kommunen und kommunalen Betrieben zusammenarbeitet und sieht, wie angespannt die personelle Situation gerade im Infrastrukturbereich ist.

Wie bringt man das zusammen?
Wie verändert man etwas?
Und vor allem: Wo wird darüber gesprochen?

Meine Idee für diese Woche: 💡
Gehen Sie in die Kommunalpolitik. Suchen Sie das Gespräch mit Ihren Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern. Erklären Sie, wie im kommunalen Tiefbau mit Unsicherheiten umgegangen werden muss. Denn nicht selten gilt der alte Satz:
„Die Wahrheit liegt vor der Baggerschaufel.“ 🚧

Überlegen Sie gemeinsam, wie man regional besser mit Erwartungen, Risiken und Verantwortung umgehen kann. Machen Sie professionelle Öffentlichkeitsarbeit – nicht einmalig, sondern dauerhaft. Zeigen Sie, wo durch gesunden Menschenverstand, gute Kommunikation und fachliche Erfahrung Bauärger vermieden oder gelöst wurde.

Und sprechen Sie auch über Berufsehre: darüber, wie wichtig es ist, dass Fachleute, Verwaltung, Politik und ausführende Unternehmen wieder mit Vertrauen, Respekt und Verantwortungsbewusstsein zusammenarbeiten. 🤝

Wir brauchen keine Helikopter-Kommunen.
Aber wir müssen alle daran arbeiten, dass sie gar nicht erst entstehen.

Ihr und euer
Markus Becker

#Ideenpost #Montagsmotivation #Kommunalpolitik #Infrastruktur #Tiefbau #Verantwortung

Überflutungsvorsorge ist eine Gemeinschaftsaufgabe. 🌧️
Aber sie beginnt nicht erst bei der Kommune, beim Entwässerungsbetrieb oder beim Katastrophenschutz.

Sie beginnt auch auf dem eigenen Grundstück.

Starkregen zeigt uns immer wieder: Wasser sucht sich seinen Weg. Es fragt nicht nach Zuständigkeiten, Bebauungsplänen oder Kellerwerten. Wenn Einfahrten, Lichtschächte, Kellerabgänge oder tiefliegende Garagen ungeschützt sind, kann aus einem kurzen Ereignis schnell ein großer Schaden werden.

Natürlich brauchen wir gute kommunale Starkregenkarten, Rückhalteräume, Notwasserwege und funktionierende Entwässerungssysteme.

Doch genauso wichtig ist Eigenverantwortung:

- Habe ich geprüft, wo Wasser auf mein Grundstück laufen kann?
- Sind Rückstauklappen vorhanden und funktionstüchtig?
- Sind Kellerfenster, Lichtschächte und Eingänge geschützt?
- Weiß ich, wohin Wasser im Ernstfall abfließen würde?
- Kenne ich mein persönliches Risiko?

Überflutungsvorsorge bedeutet nicht, jedes Risiko vollständig auszuschließen.
Aber sie heißt, vorbereitet zu sein, bevor das Wasser kommt. 🏡

Denn guter Schutz entsteht nicht erst im Ereignis.
Er entsteht durch Aufmerksamkeit, Vorsorge und klare Verantwortung.

Idee der Woche: 💡
Machen Sie einen 15-Minuten-Starkregen-Check auf Ihrem Grundstück oder in Ihrer Wohnung:

Gehen Sie einmal bewusst ums Haus und fragen sich:
Wo würde Wasser hinfließen, wenn es jetzt in kurzer Zeit sehr stark regnet?

Notieren Sie sich drei Schwachstellen und setzen Sie eine Schutzmaßnahme dagegen noch diesen Monat um. ✅

Ihr und euer
Markus Becker

#Ideenpost #montagsmotivation #Starkregen #Überflutungsschutz #Klimaanpassung #Eigenvorsorge
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Überflutungsvorsorge ist eine Gemeinschaftsaufgabe. 🌧️
Aber sie beginnt nicht erst bei der Kommune, beim Entwässerungsbetrieb oder beim Katastrophenschutz.

Sie beginnt auch auf dem eigenen Grundstück.

Starkregen zeigt uns immer wieder: Wasser sucht sich seinen Weg. Es fragt nicht nach Zuständigkeiten, Bebauungsplänen oder Kellerwerten. Wenn Einfahrten, Lichtschächte, Kellerabgänge oder tiefliegende Garagen ungeschützt sind, kann aus einem kurzen Ereignis schnell ein großer Schaden werden.

Natürlich brauchen wir gute kommunale Starkregenkarten, Rückhalteräume, Notwasserwege und funktionierende Entwässerungssysteme.

Doch genauso wichtig ist Eigenverantwortung:

- Habe ich geprüft, wo Wasser auf mein Grundstück laufen kann?
- Sind Rückstauklappen vorhanden und funktionstüchtig?
- Sind Kellerfenster, Lichtschächte und Eingänge geschützt?
- Weiß ich, wohin Wasser im Ernstfall abfließen würde?
- Kenne ich mein persönliches Risiko?

Überflutungsvorsorge bedeutet nicht, jedes Risiko vollständig auszuschließen.
Aber sie heißt, vorbereitet zu sein, bevor das Wasser kommt. 🏡

Denn guter Schutz entsteht nicht erst im Ereignis.
Er entsteht durch Aufmerksamkeit, Vorsorge und klare Verantwortung.

Idee der Woche: 💡
Machen Sie einen 15-Minuten-Starkregen-Check auf Ihrem Grundstück oder in Ihrer Wohnung:

Gehen Sie einmal bewusst ums Haus und fragen sich:
Wo würde Wasser hinfließen, wenn es jetzt in kurzer Zeit sehr stark regnet?

Notieren Sie sich drei Schwachstellen und setzen Sie eine Schutzmaßnahme dagegen noch diesen Monat um. ✅

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Buchtipp vom Praktiker für Praktiker

Die Wahrheit liegt vor der Baggerschaufel: Wie Infrastrukturprojekte wirklich gelingen

Infrastrukturprojekte sind stets komplex, meist von erheblichen Unwägbarkeiten geprägt und ihr Erfolg ist in den seltensten Fällen nur von fachlichen Aspekten abhängig, denn die Fachkompetenz ist nur die Eintrittskarte. Weiche Faktoren – wie gute Information, gezielte Kommunikation, die Art und Weise der Zusammenarbeit, die richtigen Methoden, das gemeinsame Ziel – geben den Ausschlag, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet. „Die Wahrheit liegt vor der Baggerschaufel“ behandelt genau das.
Kommunale und privatwirtschaftliche Bauherren, Bauunternehmen, Ingenieurbüros, all diejenigen Akteure, die täglich für die Verbesserung der Infrastruktur, die Bewahrung und Vermehrung des unterirdischen Vermögens, für Versorgungs- und Entsorgungssicherheit sorgen und die sich fragen, wie ihre Arbeit noch wirksamer werden kann, sollten das Buch auf jeden Fall lesen.
Praktische Hinweise, flankiert von vielen erlebten Beispielen aus der Praxis – nicht selten mit einem Augenzwinkern und einer Portion Selbstkritik versehen – machen dieses Buch von unserem Geschäftsführer Markus Becker und Guido Quelle zu einem wertvollen, eingängigen Begleiter für Profis.

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