Kommentar Mai

Neue Lösungen brauchen Verantwortung

01. Mai 2018

Haben Sie auch das Gefühl, dass es derzeit viele technische Neuerungen gibt, von denen Sie noch gar nicht wissen, wie diese sich in Ihrem Arbeitsalltag entwickeln?

 

Aber diskutiert wird schon in einer Art und Weise, als könne man die Auswirkungen vollumfänglich überblicken.

 

Beispiele? Gerne:

 

Beim vollautomatischen Fahren wird ein bisher undefiniertes Hindernis überfahren.

 

Schlimm? Nein, da das verunfallte Fahrzeug sofort alle weiteren Fahrzeuge warnen kann.

Da die Vernetzung so gut funktioniert, dass in einer Bruchteil einer Sekunde…..usw.

 

Würden Sie gerne im ersten Fahrzeug sitzen?

 

Die Einführung von BIM (Building Information Modeling) in der Baubranche löst die Probleme in der Zusammenarbeit der Akteure.

 

Die neue Transparenz verhindert Planungsfehler.

 

Würden wir mithilfe von „BIM“ heute schon vom neuen Berliner Flughafen abheben?

Neue Technik kann Prozesse vereinfachen und uns das Arbeitsleben erleichtern. Zu häufig wird sich aber hinter den technischen Ansätzen verschanzt, um sich den echten Herausforderungen nicht stellen zu müssen.

Und es wird das schlechte Gefühl aufgebaut, man würde etwas verpassen:

 

Sie kennen die Vokabeln AIA, BAP und LOD beim „BIM“ noch nicht? Dann aber schnell nachschlagen, sonst werden Sie von der Entwicklung – wenn nicht sogar von der Digitalisierung - abgehängt.

Also: Was nützt mir „BIM“? Was nützt mir die beste Datenbank, wenn die Daten nicht verantwortungsvoll gepflegt werden, wenn die Initiative zur Lösungsfindung fehlt und kein „Ergebnis“ sichtbar wird?

 

Neue Technik, wie immer man sie bezeichnet, braucht Verantwortung, somit Eigeninitiative und eine gewisse Erfahrung und letztendlich den Freiraum, diese auch auszuleben.

 

… und man muss mit WERTSCHÄTZUNG darüber reden. Wir lassen uns mit FREUDE darauf ein.
DRANBLEIBEN!

 

Ihr Stefan Witzler

 

Grafik: Fotolia #109780314

 
 
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